Urlaub an der Belgischen Küste – Tag 6: Erholung am Strand

Nachdem es gestern doch noch so spät wurde, wollten wir den heutigen Tag zur Entspannung nutzen. Dies begann damit, dass wir das Frühstück nach hinten auf 10 Uhr verschoben hatten.

Aber auch danach ließen wir es ruhig angehen und verbrachten noch einige Zeit auf dem Zimmer, da Milo gerade eingeschlafen war und wir ihn nicht gleich wieder wecken wollten.

So sind wir dann erst gegen 13 Uhr aus dem Haus und dem Tagesmotto „Entspannung“ folgend sind wir an den Strand gegangen. Es war zwar nicht ganz so warm wie gestern, aber immer noch angenehm und auch der Wind hielt sich noch in Grenzen.

So hatten wir dann fast 3 Stunden am Meer verbracht, auch wenn keiner von uns baden gegangen war, denn auch heute war das Wasser nicht wärmer geworden. Immerhin bin ich ein wenig durch das Meer gewatet bei einem kleinen Spaziergang bis zum Pier und wieder zurück.

Die Erholung hatte uns allen dreien gut getan und so waren wir wieder halbwegs fit, als wir gegen 4 Uhr den Strand verließen und ins Hotel zurückkehrten, um uns dort kurz umzuziehen, denn den späten Nachmittag wollten wir für eine kleine Wanderung/Spaziergang durch die Dünenlandschaft von De Haan unternehmen.

Hierzu sind wir mit der Tram bis nach Wenduine Molen gefahren, wo sich mit der Hubert Molen eine der letzten erhaltenen Windmühlen hier direkt in den Küstenorten befindet. Die Windmühle wurde 1880 erbaut und nur bis 1934 im Einsatz. Ihren Namen verdankt sie dem Nachnamen des Mühlmeisters.

Wir sind dann ein paar Straßen weiter gelaufen, wo sich der Eingang zu einem Dünennaturschutzgebiet befindet mit dem Duinbossen-Wanderweg.

Dieser Wanderweg führt hauptsächlich durch eine Waldlandschaft, welche ihren Ursprung im 19. Jahrhundert hat. Während man früher auch regionsfremde Nadelbäume gepflanzt hatte, versucht man dies heute z.T. rückgängig zu machen und stattdessen lokale Laubbäume zu pflanzen.

Der Weg war auch für Kinderwagen gut geeignet und so war es ein angenehmer Nachmittags-/Abendspaziergang, bis wir schließlich in De Haan ankamen. Eigentlich war hier mein Plan, etwas näher am Wasser einen Weg zu finden, auf dem wir wieder zurücklaufen konnten, doch der Weg, den wir sahen war so sandig, dass mit dem Kinderwagen nicht an ein durchkommen zu denken war.

Insofern haben wir uns für Variante B entschieden, die da hieß, die Strandpromenade zu nehmen und nach De Haan zu laufen, um dort gleich noch zu Abend zu essen. Dies haben wir dann auch getan und zwar im Mano, direkt am Strand. Es ist ein kleines Bistro mit einer netten Bedienung und Milly hatte eine leckere Pasta mit Garnelen und Currysauce und ich einen Salat mit Ziegenfrischkäsekroketten.

Dazu hab es für Milly ein Himbeerbier und für mich ein Gouden Carolus Classic. Das Bier stammt von der belgischen Brauerei Het Anker aus Mechelen und wurde 2012 als bestes Dunkelbier ausgezeichnet. In der Tat war es sehr schmackhaft und mit 8,5% Alkohol auch entsprechend stark, wenn auch nicht so stark, wie das Quadrupel vor einigen Tagen in Brügge. Uns hatte das ganze Essen auf jeden Fall gemundet und so sind wir bei schönem Abendlicht durch das Zentrum von De Haan zurück zur Straßenbahn gelaufen, um dann wieder ins Hotel einzukehren.

Damit endet auch schon der entspannte Tag 6 unseres Urlaubs, der uns hoffentlich genug Energie für die kommenden Tage gegeben hat.

Weiter zu Teil 7 (in Kürze)
Zurück zu Teil 5