Reisebericht Kenia 2014 – Teil 5: Auf Pirsch in Ol Pajeta

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Samstag, 29.11.2014 – Auf Pirsch in Ol Pajeta

Die letzte Nacht war fantastisch. Endlich konnte ich durchschlafen, da es aufgrund der niedrigeren Temperaturen hier keine Moskitos gibt und auch keine Elefanten um das Camp gezogen sind. So war ich, aber auch Milly pünktlich Viertel vor Sieben wieder auf den Beinen, bereit für unser Frühstück und die anschließende Pirschfahrt.

Bereits auf dem Weg zum Auto ergab sich eine erste Fotogelegenheit, denn an einer der zahlreichen Blumen der Anlage habe ich eine Gottesanbeterin entdeckt. Zusammen mit der wirklich anschaulichen Blume musste da natürlich ein Foto gemacht werden.

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Dann ging es aber los, denn Joseph wartete schon auf uns.

Als erstes war unser Ziel mal nicht tierischer Natur, denn durch das Reservat verläuft auch genau der Äquator und da durfte ein Foto an diesem Ort natürlich nicht fehlen. So standen abwechseln mal Milly auf der Süd- und ich auf der Nordhalbkugel und mal genau umgekehrt. Wir befinden uns hier übrigens wieder im kenianischen Hochland und zwar auf 1826m Höhe, was auch die kühleren Temperaturen im Vergleich zu Samburu erklärt. Bevor wir am Äquator-Schild ankamen, hatten auch noch ein paar Impalas unseren Weg gekreuzt.

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Danach blieb erstmal wieder Zeit die Landschaft zu genießen, insbesondere natürlich den Blick auf den Mount Kenya, denn wirklich was Interessantes aus der Tierwelt gab es zunächst nicht zu sehen.

Doch dann bekam Joseph einen Anruf mit dem Tipp, dass nahe des Reservatseingangs eine Gruppe von Löwen gesichtet wurde, weswegen wir uns schnell in diese Richtung aufgemacht haben. Vor uns hatte schon ein Pärchen, welches bereits mit uns in Samburu war, diesen Platz angesteuert. Es war eine Gruppe von 5 Löwen zu sehen, wobei es noch mehr gewesen sein mussten, denn die Ranger am Eingang des Reservats berichteten von 17 Löwen. Dies wäre dann aber schon eine sehr große Gruppe, denn in der Regel leben Löwen in Gruppen von 5-10 Exemplaren. Es waren allerdings alles junge Löwen, so dass noch keiner von Ihnen die charakteristische Mähne hatte und leider waren sie auch recht weit entfernt, so dass man sie nicht wirklich gut beobachten konnte. Aber immerhin: wir hatten wieder Löwen gesehen. Daneben hatte sich auch noch ein Büffel im Gebüsch versteckt.

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Dann sind wir wieder ein Stück zurück gefahren. Auf dem Weg haben wir dann noch ein paar Warzenschweine gesehen und eine Gruppe von Zebras mit einem Jungen haben unseren Weg gekreuzt. Das Junge unterschied sich von den anderen dadurch, dass es keine schwarzen, sondern noch braune Streifen hat. Dies ist eine Taktik der Zebras, um ihre Jäger zu irritieren, damit sie die Jungen nicht gleich für ein Zebra halten. Diese Taktik ist auch nötig, denn Zebras sind eine der Hauptspeisen der Löwen.

Auf der dann folgenden Ebene haben wir nochmals 3 Zebras gesehen, von denen 2 sich etwas zu bekämpfen schienen und ein Drittes sich im Sand wühlte, fast als würde es sich über die anderen beiden lustig machen. Obwohl Zebras oft in großen Herden zu finden sind, hatten wir bislang immer nur kleinere Gruppen gefunden oder gar Einzelgänger. Die großen Herden hatten wir nur seinerzeit 2011 in der Maasai Mara gesehen.

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Nur wenig später haben wir zwei Spitzmaulnashörner (Black Rhinos) gesehen. 20% der Spitzmaulnashörner die es noch auf der Welt gibt, leben in Kenia und selbst diese 20% summieren sich gerade einmal auf 400-500 Exemplare. Noch in den 70er Jahren gab es über 100.000 Spitzmaulnashörner, doch es dauerte nur 20 Jahre, bis der Mensch 98% von ihnen wegen ihres Horns getötet hat. Das Horn hat dabei mehr Trophäencharakter als das es sonst einen nachgewiesenen Nutzen für den Menschen hat und selbst wenn es so wäre, bräuchte man die Tiere nicht dafür umzubringen, denn das Horn eines Nashornes kann nachwachsen und man hätte mit einer Betäubung das gleiche Ziel, wie mit dem Töten der Tiere erreicht. Aber der brutalste und sinnloseste Jäger auf dem Planeten ist nun mal der Mensch.

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Bei den beiden Nashörnern waren auch wieder die Seidenreiher, welche wir auch schon am Lake Nakuru 2011 immer in der Nähe dieser Tiere gesehen hatten. Und auch die Madenhacker auf ihrem Rücken waren gut zu erkennen. In Bezug auf die Geschwindigkeit sollte man die träg erscheinenden Rhinos nicht unterschätzen, denn einmal am Laufen können sie Geschwindigkeiten bis zu 55km pro Stunde erreichen – schneller als die schnellen Kenianer, von uns Europäern ganz zu schweigen.

Es sollte dann auch mit einem Nashorn weitergehen, einem einzelnen allerdings, welches bei einem Kampf blind geworden ist und welches nun in einem separaten, abgegrenzten Bereich des Reservats lebt. Zuvor haben wir aber in einem Baum einen Gabelracke entdeckt, den Nationalvogel von Simbawe.

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Dann ging es aber zu dem blinden Nashorn. In der Wildness hätte seine Behinderung den sicheren Tod bedeutet, aber hier lebt es nun unter Betreuung. Bis vor einiger Zeit gab es noch ein zweites Exemplar hier in der Obhut, dieses ist aber verstorben. In der Pflege erhält das Nashorn Futter und auch medizinische Versorgung. In der Station werden aber auch andere Tiere behandelt, welche im Reservat Krankheiten oder Verletzungen haben. Nachdem die Tiere dann wieder genesen sind, werden sie wieder freigelassen. Das blinde Nashorn ist so zutraulich, dass es sogar aus der Hand frisst. So durften Milly und ich ihm ein paar Strauchbüschel geben und ihn auch mal anfassen. Haut und Horn sind recht rau und auf der Haut haben sich einige Risse gebildet. Diese kommen daher, dass die Haut sehr trocken ist und sich Nashörner regelmäßig an Bäumen kratzen, wobei die Haut manchmal aufreißt und Wunden bildet. Dank der Fliegen und Madenhacker kann es dann sein, dass diese Wunden nie mehr verheilen. Es war für uns aber auf jeden Fall sehr beeindruckend, ein Nashorn so aus der Nähe zu sehen.

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In einem Informationszentrum in der Station gab es dann noch einige Knochen, Schädel und Fälle von den Tieren aus dem Reservat zu sehen und zum Anfassen. Beeindruckend waren dabei z.B. die Bein und Rückenknochen einer Giraffe.

Danach sind wir wieder losgezogen und kamen noch an ein paar Warzenschweinen und einem Büffel vorbei. Besonders lustig sehen die langen Haare der Schweine auf dem Kopf aus, zumal sie sonst fast komplett unbehaart sind.

Kurz vor der Parkbegrenzung begegnete und dann noch ein Strauß. Im Gegensatz zum Strauß, den wir in Samburu gesehen hatten (den Somali-Strauß), handelt es sich hier um den „normalen“ Strauß der mehr im Süden Kenias zu finden ist.

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Als nächstes folgte dann eine Antilopenart, welche wir bislang (auch nicht 2011) noch nicht zu Gesicht bekommen haben: die Lelwel-Kuhantilope (Jackson Hartebeest). Es ist ein Verwandter zum Kongoni (Coke’s Hartebeest), welches mehr im Süden vertreten ist.

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Wir sind dann zu einem Punkt gefahren, der sich Hippo-Viewpoint nennt. Wie der Name schon sagt, soll es hier Flusspferde geben. Vorher aber gab es direkt am Parkplatz etwas zu sehen, nämlich eine Netzgiraffe, die hier unbeeindruckt von uns an unserem Fahrzeug vorbei lief.

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Hier sind wir dann ausgestiegen, denn die Flusspferde sollten wir von einem Weg am Fluss aus sehen. Das dieser Weg nicht nur von Menschen begangen wird, zeigten die zahlreichen Kotspuren von Büffeln, Hyänen und Pavianen. Unser Guide versicherte uns aber, dass uns nicht passieren würde. Leider passierte aber auch sonst nicht viel, denn die Hippos hatten sich anscheinend alle versteckt und so mussten wir unverrichteter Dinge wieder zurückgehen.

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Auch außerhalb des Hippo Points passierte dann aber lange Zeit eigentlich nichts mehr wirklich. Es war schon zu warm für die meisten Tiere, die deshalb Unterschlupf an schattigen Plätzen gesucht hatten und für uns so nicht mehr auffindbar waren. Doch Milly gelang es zumindest noch ein Eland – die größte Antilopenart – zu entdecken, welches hinter ein Busch stand und kaum zu sehen war.

Danach kamen wir noch bei ein paar Impalas vorbei und Joseph erklärte uns, dass man sie auch Mc Donalds nennen würde. Warum? Nun, wenn man genau auf ihre Hinterteile schaut, kann man ein bekanntes M entdecken. Wo er recht hat, hat er recht…

Wir haben dann langsam den Weg in Richtung der Lodge wieder angetreten. Dafür mussten wir über eine Brücke, vor der eine wichtige Warnung stand: „Diese Brücke ist auf 11 Tonnen ausgelegt. Elefanten werden daher gebeten, maximal zu zweit die Brücke zu überqueren.“ Nun, zumindest waren sie gewarnt, sollte doch mal was passieren…

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Zu guter Letzt ließ sich dann nochmal ein Eland blicken und war diesmal auch besser zu sehen. Fast eine Tonne schwer und mit einem Horn, welches im Schnitt 75cm lang ist (bis zum 1m wurden schon gemessen) ist es eine beeindruckende Erscheinung und kein Vergleich zu den viel schmächtiger und agiler wirkenden Verwandten, wie der Oryxantilope oder dem Impala.

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Auf dem restlichen Weg zum Camp zeigten sich dann noch ein paar Büffel und weitere Antilopen. Es war insgesamt eine recht ruhige Tour, bei der es nur wenige Höhepunkte gab, aber wenn ich das hier so runter schreibe, stelle ich fest, dass wir doch einiges gesehen haben. Heute Nachmittag gibt es dann noch einen letzten Versuch hier in Sweetwater.

Auf dem Weg zurück zum Zimmer habe ich dann noch einen Dreifarben-Glanzstar recht nah zu Gesicht bekommen. Er ist ein Vogel der Savanne und wir konnten ihn die letzten Tage bereits sehr häufig sehen. Im Gegensatz dazu haben wir ihn 2011 nur ein einziges Mal am Lake Nakuru gesehen.

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Auf dem Platz vor dem Camp suhlten sich auch gerade ein paar Warzenschweine im Dreck und eine Gruppe Zebras hatte sich am Wasserloch eingefunden. Diese Aussicht macht Sweetwater wirklich zu etwas Besonderem.

Zu guter Letzt habe ich im Gras noch einen Webervogel (Somaliweber) gesehen, einen gelben Vogel, der ebenfalls weit verbreitet in Kenia ist. Sein besonderes Kennzeichen sind die ballförmigen Nester. Der Nestbau ist Sache der Männer. Sobald sie fertig sind, kommt dann das Weibchen zu Inspektion. Gefällt es ihr nicht, zerstört es das Nest, ansonsten zieht es ein – Frauen halt…

Jetzt gehe ich noch eine Runde hier über das Gelände und schaue, ob ich ein paar Vögel entdecke oder etwas auf der Freifläche vor der Lodge passiert und danach geht es dann auf die Nachmittagstour.

So wir sind gerade zurückgekommen vom Abendessen und es ist schon kurz vor neun Uhr Abends. Gerade noch Zeit genug den restlichen Tag zusammen zu fassen, bevor wir ins Bett müssen, denn morgen früh soll es bereits um 7 Uhr losgehen auf die lange Fahrt nach Amboseli.

Mein Spaziergang im Camp am Nachmittag hatte durchaus Erfolg und ich konnte einige Vögel sehen, so unter anderem den Glanzstar, eine ägyptische Gans, einen Gelbkehlfrankolin (eine Art Fasan), ein blauer Vogel mit gelben Augen, eine ganze Reihe von braun weißen Vögeln, einen gelben Käfer (gut das ist kein Vogel, aber ich habe ihn trotzdem gesehen) und zwei schwarz-weiße Störche.

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Daneben gab es noch Impalas, Zebras, einen Büffel und ein paar sonstige Antilopen zu sehen. Eine gute Stunde hatte ich so verbracht.

Danach konnte ich mich noch kurz ausruhen, bevor es dann auch wieder los ging. Auf dem Weg zum Auto hatten wir gesehen, dass die Gottesanbeterin immer noch an der gleichen Blume war und das ein Vogel den Nektar aus einer der Blumen getrunken hatte. Beides musste natürlich im Bild festgehalten werden.

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Auf unserer Fahrt begegneten uns (wie so oft) zunächst eine Gruppe von Zebras und Impalas.

Doch dann kam auch schon das Highlight der Nachmittagstour. Eine ganze Gruppe von Löwen hatte sich unweit der Straße zum Schlafen hingelegt. Leider waren diese alle noch so müde, dass keiner wirklich aufstehen wollte. Doch dann kamen 3 Lastwagen an, deren einzige Last allerdings Touristen waren, genauer gesagt schienen es Schulklassen zu sein.

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Die Fahrer der Lastwagen hatten keine Skrupel ihre Motoren aufheulen zu lassen, um so die Aufmerksamkeit der Löwen zu erregen. Diesen Erfolg hatten sie auch und die Löwen erhoben sich kurz, um sich kurz darauf direkt wieder fallen zu lassen. Eigentlich sollte man ein solches Verhalten eher vermeiden und die Tiere nicht unnötig stören, aber das war den Schülern wohl schwer zu vermitteln.

Zwei der Löwen hatten jeweils ein schwarzes Halsband an. In diesem Halsband ist ein GPS-Empfänger integriert, so dass man im Reservat stets weiß, wo die Löwen sich gerade aufhalten.

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Diese Löwengruppe war damit unzweifelhaft das Highlight des Tages, doch die Tour war ja noch nicht zu Ende. Bereits kurze Zeit später hatten wir eine Gruppe von Zebras gesehen, unter die sich auch eine Reihe von Eland-Antilopen gemischt hatten. Das Besondere dabei war, dass bei den Elands auch Jungtiere dabei waren.

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Danach wurde es dann aber wieder etwas ruhiger, doch am Horizont baute die Sonne in Verbindung mit den Wolken schon wieder ein tolles Lichterspiel auf, was für eine tolle Spätnachmittagsstimmung sorgte.

Bei einem kurzen Stopp haben wir eine größere Gruppe von Helmperlhühnern gesehen, ein Vogel, welcher ausschließlich in Afrika vorkommt. Ebenso ließen sich ein paar Schakale noch blicken, aber ansonsten gab es nichts wirklich Nennenswertes für die nächste Zeit, was wir nicht schon einige Male die letzten Tage gesehen hatten.

Schließlich kamen wir noch an einer gemischten Gruppe aus Impalas, Zebras und Defassa-Wasserböcken vorbei, und wir haben auch noch einen Strauß gefunden (wahrscheinlich der gleiche von heute Vormittag).

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Am Ende der langen Ebene, die wir gerade durchquerten wartete dann wieder ein kleines Highlight, denn es zeigte sich erstmals eine richtige Büffelherde. Die Büffel waren allerdings mehr mit Fressen beschäftigt, als sich durch uns beeindrucken zu lassen und so machte das eigentlich gefährlichste Tier der Big Five einen recht harmlosen Eindruck.

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An einem Wasserloch hatten wir dann eine weitere Büffelgruppe gesehen, aber auch einen einzelnen Großen Weißen Pelikan, der hier einsam seine Runden zog. Aus der Ferne beobachte dann noch ein Pavian das Treiben.

Auf der dann folgenden Ebene sahen wir noch zwei Netzgiraffen, die hier in der Abendsonne die Fläche überquerten und zwei Kronenkraniche, die zusammen mit zwei Zebras standen. Dieser Vogel ist ein besonders schöner und in der Regel eher im Westen Kenias zu finden, sowie in der Maasai Mara. Daneben durften auch wieder ein paar Schakale nicht fehlen, schließlich hatten wir ja schon lang keine mehr gesehen.

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Nach ein paar weiteren Antilopen, haben wir an Horizont endlich einen Elefanten entdeckt. Joseph sagte zwar die ganze Zeit schon, dass es hier auch zahlreiche Elefanten gäbe, nur gesehen hatten wir bislang keinen einzigen. Jetzt war es ein einzelner der die Ebene querte, doch als wir bei ihm ankamen, sahen wir, dass auf der anderen Seite auf die er zusteuerte, noch eine ganze Reihe weiterer Elefanten war, so dass wir dann auch noch dorthin gefahren sind.

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Während die Elefanten der untergehenden Sonne entgegen gelaufen sind, haben auch wir die Fahrt dann fortgesetzt und haben nur kurze Zeit später noch eine weitere Elefantengruppe entdeckt, die wir an einem Faden aufgehängt durch die Landschaft in einer Reihe marschierten.

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Kurz vor dem Ende der Tour sind wir dann nochmals auf unsere Löwengruppe gestoßen, die zwischenzeitlich auf Wanderung waren. Damit schloss sich dann auch der Kreis dieser tollen Nachmittagstour. Auch wenn wir keine Leoparden oder Geparden entdecken konnten, so waren wir doch beide zufrieden. Sweetwater bzw. Ol Pajeta hat eine ganze Menge Tiere zu bieten und mit dem Mount Kenya im Hintergrund eine beeindruckende Kulisse, trotzdem kommt es aber meines Erachtens nicht ganz an Samburu oder den Lake Nakuru heran. Einmalig dagegen war die Schimpansen-Aufzuchtstation sowie die Möglichkeit ein Nashorn von so nah zu sehen und natürlich unser Camp, welches das schönste bis jetzt war (sowohl auf dieser Safari als auch im Vergleich mit 2011).

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Wieder zurück angekommen habe ich dann erstmal die Bilder gesichert und währenddessen sind wir Essen gewesen. Nachdem ich jetzt diese Zeilen fertig geschrieben habe, wird dann schon mal für morgen vorgepackt und dann geht es zügig ins Bett.

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Autor:Jens Koopmann