Reisebericht – New York, DC und die Südstaaten der USA – Teil 10: Auf den Spuren des Bürgerkriegs in Vicksburg

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Wie passen Bürgerkrieg und Coca Cola zusammen? Sehr gut, wenn man sich in einem kleinem Ort namens Vicksburg aufhält. Aber der Reihe nach… Heute morgen hieß es nach einigen Tagen mal wieder sehr früh aufstehen und so klingelte der Wecker bereits kurz vor 6 Uhr. Recht pünktlich sind wir dann gegen halb 7 von unserem Hotel in Memphis weggekommen und sind auf schnellstem Wege über die Interstate nach Süden gefahren. Die landschaftlich sicher reizvollere, aber auch längere Alternativroute über den Natchez Trace Parkway haben wir nicht nehmen können, da wir sonst zu spät in Vicksburg gewesen wären. Hierfür fehlte uns irgendwie ein zusätzlicher Tag im Programm.

Eigentlich war ein erster Stop heute in Clarksdale geplant, um dort das Delta Blues Museum zu besichtigen. Da Milly aber schon genug von Musik die letzten Tage hatte, haben wir stattdessen unseren Aufenthalt in Vicksburg etwas ausgebaut und dort den National Military Park mit ins Programm genommen.  Diese Entscheidung sollte sich im Nachhinein als goldrichtig erweisen.

Von einer Fahrt über den Natchez Trace Parkway hätte Milly aber auch nicht viel gehabt, denn kurz nachdem wir aus Memphis rauswaren, fiel sie in einen dreistündigen Dornröschenschlaf. Also fuhr ich quasi allein durch die nicht enden wollende Waldlandschaft und das bei noch recht frischen Temperaturen und zu Beginn sogar noch leicht nebligem Wetter.

Kurz vor Jackson, Mississippi haben wir dann erstmal eine kurze Pause gemacht, um im Waffle House ein typisch amerikanisches Frühstück zu uns zu nehmen. Außer satt zu machen, hatte das Essen aber keinen großen Wert und auch der Bedienung schienen die Gäste wohl eher zur Last zu fallen und so sind wir danach auch zügig weitergefahren.

Nach den letzten Tagen in Tennessee, verbringen wir jetzt 2 Tage im Staat Mississippi. Mississippi ist als 20. Staat den USA beigetreten, nachdem zuvor viele Jahre Spanien und Amerika um das Gebiet stritten. Unser heutiges Tagesendziel Natchez war auch die erste Hauptstadt des Bundesstaates, bevor sie etwas später von Jackson abgelöst wurde. Als landwirtschaftlich geprägter Staat, in dem die Baumwolle ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor war, war Mississippi auf Sklavenarbeiter angewiesen und schloss sich so verständlicherweise im Bürgerkrieg den Südstaaten an. Der Präsident der Südstaaten, Jefferson Davis, kam ebenfalls aus Mississippi.

Nach unserem eher mittelprächtigen Frühstück ging es also weiter noch eine gute halbe Stunde Richtung Westen, bis wir die Kleinstadt Vicksburg erreicht hatten. Ihre Lage am Mississippi machte die Stadt attraktiv für den Handel und so muss es wohl ein reges Treiben gewesen sein, zumindest bis zum Bürgerkrieg, der hier alles veränderte.

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Wir haben zunächst die Washington Street angesteuert und dort ein rotes Gebäude mit der Aufschrift Biedenharn Candy gesucht. Indirekt hat dieses Gebäude mit Schuld daran, dass Karies und Übergewicht ein Problem unserer Zeit sind, denn dank der pfiffigen Idee des Hr. Biedenharn, können wir süße Softdrinks nun jederzeit trinken. Den Beginn machte die hier 1894 erste abgefüllte Flasche Coca-Cola. Genau darum dreht sich auch alles in dem kleinen Museum, welches wir als erstes hier im Ort besucht hatten. Coca-Cola wurde natürlich nicht hier erfunden, dies geschah dann doch in Atlanta bei einem Mediziner und bis heute ist der Weltkonzern der Stadt treu geblieben. Zunächst würde Coca Cola aber nur in Fässern als Sirup ausgeliefert, um dann in Bars ausgeschenkt zu werden, indem man den Sirup mit Sprudel auffüllte (genau so, wie es auch heute noch in Bars und Kinos der Fall ist). Damit war Coca Cola nur der Stadtbevölkerung vorbehalten, denn auf dem Land gab es solche Bars nicht überall. Auch Biedenharn schenkte in seiner Bar Coca Cola aus und das Getränk war sehr erfolgreich und so überlegte der clevere Geschäftsmann, wie man das Getränk auch außerhalb der Stadt vermarkten könne und so kam die Idee, sie in Flaschen abzufüllen. Er füllte die ersten Flaschen und schickte sie zu Coca Cola nach Atlanta mit der Bitte um Genehmigung zum Vertrieb. Atlanta fand die Idee gut und so war Biedenharn der erste Franchisenehmer für Coca Cola und bis heute sollten ihm noch viele folgen.

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In dem Museum gibt es neben der Geschichte und den ersten Coca Cola-Flaschen auch eine Rekonstruktion der Abfüllanlage zu sehen und allerlei Gegenstände rund um den Softdrink. Unter anderem auch die Geschichte des Coca Cola Weihnachtsmannes, den wir heute nur noch als den Weihnachtsmann kennen, denn vor Coca Cola war der Weihnachtsmann kein Mensch, sondern ein Elf und sicher auch nicht in Rot gekleidet.

Nach einer guten halben Stunde waren wir durch das kleine aber interessante Museum durch gewesen und da wir recht gut in der Zeit lagen, sind wir noch kurz zum Wasser hinunter. Dort liegen zwei Schaufelraddampfer vor Anker, die Hotel und Casino beherbergen. Ebenfalls dort unten befindet sich eine lange Mauer mit einer Bilderreihe, welche die Geschichte von Vicksburg kurz zusammenfasst. Wir so viele Städte entlang des Mississippi war der Ort zunächst ein Stammesgebiet von Indianern bevor die Europäer kamen und mit ihnen der Baumwollanbau, der die Stadt reich machen sollte. Durch ihre Lage auf einem Hügel war die Stadt während des Bürgerkriegs strategisch besonders wichtig, da sie nur schwer einzunehmen war und so eine Nachschubfunktion für die Konförderation hatte.

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Nach einem kurzem Spaziergang sind wir dann wieder zurück nach oben in die Washington Street gelaufen und von dort zurück. Einen Stop haben wir nur noch in einem lokalen Drugstore gemacht, um Briefmarken zu kaufen. Der Laden hatte auch ein paar historische Stücke ausgestellt, so z.B. Medizin aus der Zeit des Bürgerkriegs.

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Damit hatten wir dann aber auch Downtown hinter uns gelassen und sind zum zweiten Ziel in Vicksburg gefahren, dem Vicksburg Military Park, in dem es um die hier stattgefundene Schlacht im amerikanischen Bürgerkrieg geht. Kurz vor der Einfahrt in das Gelände hatte ich mich noch gefragt, ob ich nicht besser nachtanke, aber da die Reichweite noch 100 Meilen anzeigte und der Rundweg nur 15 Meilen lang war, habe ich das auf später verschoben.

Unser erster Stop war beim Visitor Center, wo wir einen kurzen Film geschaut haben, in dem die Ereignisse der Schlacht von Vicksburg zusammengefasst wurden. Die Schlacht fand ziemlich in der Mitte des Bürgerkriegs statt im Jahr 1863, parallel zu jener in Gettysburg.

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Auslöser für den Bürgerkrieg waren die Präsidentschaftswahlen 1860 in denen überraschend die republikanische Partei mit ihrem Kandidaten Abraham Lincoln gewann. Die Republikaner waren eine noch junge Partei, die sich von den Demokraten abgespalten hatten, da sie die Sklaverei ablehnten. Dies tat auch Lincoln und er plante, zunächst der Ausweitung der Sklaverei ein Ende zu setzen und das damalige Gebiet der Sklaverei einzufrieren. Gerade die Südstaaten befanden sich aber in der Ausdehnung nach Westen und Kalifornien war ihr Ziel. Insofern war Lincoln für den Süden nicht tragbar und so spaltete sich bereits 1860 – kurz nach der Wahl – South Carolina von der USA ab. Wenige Monate später folgten dann Mississippi, Alabama, Louisiana, Texas, Georgia und Florida. Diese Staaten bildeten von nun an die Konförderierten Staaten von Amerika. Die Situation war nun schon angespannt genug, doch Krieg herrschte noch nicht, denn die Union wagte nicht den ersten Schritt. Das Zünglein an der Waage war dann ein kleines Fort in South Carolina bei Charleston: Fort Sumter. Das Fort war ein Unionsfort, aber die Konförderation beanspruchte es für sich und überfiel es. Daraufhin begann Lincoln die Truppe zusammenzurufen und gegen die Südstaaten vorzugehen.

Während es für den Norden in den nächsten vier Jahren um die Bewahrung der Union und um die Abschaffung der Sklaverei gehen sollte, ging es für den Süden nicht mehr um die Frage der Sklaverei, sondern um die Unabhängigkeit. Es war in dem Sinne aus Sicht des Südens also kein Bürgerkrieg, sondern ein Unabhängigkeitskrieg.

Eine wichtige strategische Funktion im Krieg hatte der Mississippi und so war der Norden betrebt diesen so schnell wie möglich unter seine Kontrolle zu bekommen und so gleich zwei Probleme zu lösen. Zum einen ist der Mississippi ein wichtiger Transportweg für den Norden und zum anderen wäre durch die Einnahme des Mississippi die Konförderation in zwei nicht verbundene Gebiete geteilt.

1862 war es dann fast soweit und die Union hatte den Großteil des Mississippi unter Kontrolle, fehlen tat nur noch das Stück zwischen Vicksburg und Port Hudson. Vicksburg war jedoch schwer einzunehmen und so dauerte es bis zum 4. Juli 1863, bis sich Vicksburg schließlich der Belagerung ergab. Die sich gegenüberstehenden Armeen waren die von General Grant auf Seiten der Union und die von General Pemberton auf Seiten der Konförderation.

Obwohl es Grant gelang, Truppen an Vicksburg vorbei durch Louisiana zu schleusen und mit Schiffen von Norden nach Süden an Vicksburg vorbei zu kommen, um diese den Truppen zur Hilfe zu schicken, waren die anschließenden Offensiven auf Vicksburg nicht von Erfolg gekrönt.

Erst die Belagerung brachte dann den Erfolg, denn den Konförderierten ging die Nahrung und Munition aus und Krankheiten machten die Lage in der Stadt fast unerträglich.

Nach dem Film ging es dann auf die Rundfahrt über das Schlachtfeld. Dank einem Guide, den wir uns gekauft hatten, konnten wir uns ein wenig an den Tourstopps informieren. Allerdings waren die Temperaturen mittlerweile auch so warm, dass wir die Zeit draußen so kurz wie möglich gehalten haben.

Zunächst ging es entlang der Frontlinie der Union und unterwegs sieht man immer wieder Marker die zeigen, welche Armee sich zu welchem Zeitpunkt wo befunden hat. Ebenfalls haben wir auf dem ganzen Gelände zahlreiche Monumente gesehen, die die Staaten, die an der Schlacht beteiligt waren hier für ihre Soldaten aufgestellt haben. Dabei sind die Denkmäler der Unionsstaaten in der Regel älter, da den Südstaaten zu Beginn das Geld fehlte, um Monumente zu bauen  – zu beschäftigt war man noch mit dem Wiederaufbau.

Nachdem es am ersten Stop einige Kanonen zu sehen gab, genau gesagt, die mit 22 Kanonen längste Kanonenfront der Schlacht, war der zweite Stop das ¨Weiße Haus¨, auch Shirley House genannt. Es ist das einzige Gebäude aus der Zeit des Bürgerkriegs hier auf dem Schlachtfeld.

Das Haus sollte eigentlich abgerissen werden, um der Union keinen Deckungsschutz zu geben, aber in dem Moment, wo ein Konförderierter das Haus anstecken wollte, wurde er von einem Scharfschützen der Union erschossen. Dann kamen die Unionssoldaten und wollten das Haus ebenfalls abreißen, da aber stellten sich die Eigentümer vor die Soldaten und machten diesen klar, die sie aktive Verfechter der Union seien und auch dorther kamen. So ließ auch die Union das Gebäude unangetastet.

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Direkt neben dem Haus steht das Pennsylvania Memorial, das wohl prächtigste im ganzen Park.

Danach sind wir dann wieder raus aus dem Park und das nicht, weil wir fertig waren, oder weil es uns nicht gefiel, sondern schlichtweg, weil die Reichweite des Autos nur noch 30 Meilen anzeigte. Da mir das ganze zu heiß wurde (die Hitze draußen war schon genug), haben wir erstmal vor dem Park nachgetankt. Danach sind wir dann wieder zurück und während wir beim ersten Mal Glück hatten und nichts zahlen mussten, da kein Ranger an der Station saß, mussten wir diesmal unsere 8 Dollar entrichten. Etwas Strafe für die Dummheit muss halt sein.

Dann ging es aber weiter mit der Tour welche an weiteren Stellen des Kampfgeschehens vorbeiführte. Heute ist es schwer sich das Gebiet vorzustellen, wie es damals war, da vieles von Wald bewachsen ist. Damals war der Wald abgeholzt, da man das Holz für Häuser, Waffen und Boote benötigte und so konnte man viel weiter sehen als heute.

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Als nächstes ging es dann zum Hauptquartier von General Grant. Heute erinnert eine Statue an den ersten Holzbau. Doch mitten in der Nacht wurde das Holzhaus rund um den schlafenden General abgetragen. Man wusste allerdings nicht, dass Grant zugegen war. Das Holz wurde benötigt, um Leitern für einen Angriff zu bauen. Fortan musste Grant dann auf den Komfort des Hauses verzichten und mit einem Zelt vorlieb nehmen.

Unser nächster Stop war dann das Museum der U.S.S. Cairo. Benannt nicht etwa nach der Stadt in Ägypten, sondern nach ihrem Namensvetter am Mississippi, war die Cairo eines von 7 Schiffen, welche innerhalb von nur 100 Tagen erbaut wurden – eine Meisterleistung selbst nach heutigen Maßstäben. Alle sieben Schiffe waren identisch und nur durch eine Farbmarkierung am Schornstein erkennbar, denn wie alle Schiffe ihrer Zeit wurden Sie mit Dampf betrieben. Am 12. Dezember 1862 war die Cairo in der Nähe von Vicksburg, um dort den Mississippi nach Wasserminen zu durchsuchen, wurde dann aber selbst Opfer von 2 solcher Minen und sank daraufhin innerhalb weniger Minuten.

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Ab dem Zeitpunkt war das Schiff dem Fluss überlassen und Sand und Schlamm begruben das es nach und nach und kreierten so einen Sarkophag, indem das Schiff konserviert war bis es 1964 geborgen und hier wieder aufgestellt wurde. Viele Teile des Schiffes sind noch erhalten und fehlende Teile wurden z.T. wieder ergänzt, so dass wir einen guten Eindruck von den Schiffen im Bürgerkrieg bekommen konnten. Auch das Loch, welches eine der Explosionen gerissen hatte, kann man noch sehen. Wir waren beide recht beeindruckt, welche technischen Meisterwerke diese Schiffe waren.

Nach dem Schiff ging es dann in den direkt nebenan gelegenen Nationalfriedhof, in dem die Opfer der Schlacht von Vicksburg begraben sind. 17.000 Soldaten der Union sind hier begraben, aber nur 4.000 haben einen Namen auf ihrem Grabstein. Die restlichen sind unbekannt begraben worden und ihre Grabsteine sind daher nur flache Quader. Es ist schwer sich vorzustellen, wie so viele Menschen aufeinandertreffen und hier im Kampf sterben. Das heute so friedliche Schlachtfeld mit den paar Touristen die ihre Tour drehen ist sicher nicht das, was damals an Chaos und Elend in der Schlacht geherrscht hatte.

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Als nächstes ging es dann weiter entlang der Linien der Konförderation. Beim ersten Stop hatten wir einen guten Ausblick auf die Gegend und den Fluss, der aber nicht der Mississippi ist. Während des Bürgerkriegs war es jedoch noch der Mississippi, denn erst später hatte er seinen Lauf geändert und Vicksburg vom Fluss abgeschnitten, bis man den Yazoo-Kanal in das alte Flussbett leitete und so der Stadt wieder einen Wasserweg gab.

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Der Rückweg entlang der Konförderiertenstellungen ging dann etwas schneller, denn allzu viel neues gab es nicht mehr zu entdecken mit Ausnahme der Surrender Interview Site. Am 3. Juli 1863 war die Situation im belagerten Vicksburg prekär. Das Essen war knapp, Krankheiten grassierten und Unterstützung war nicht in Sicht. So entschied sich General Pemperton einen Botschafter mit weißer Flagge zu General Grant zu senden mit der Bitte um Gespräche. Grant willigte ein und man traf sich hier bei dem Baum. Nicht einmal 24h später war man sich einig über die Bedingungen einer Kapitulation und so konnte die Belagerung von Vicksburg am 4. Juli 1863 beendet werden.

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Der Fall von Vicksburg und die fast gleichzeitige Niederlage in Gettysburg sollten den Süden so schwer treffen, dass sie nie wieder zur vorherigen Stärke zurückfinden sollten. Und trotzdem sollte der Krieg noch weitere 2 Jahre andauern.

Ich hatte auch einen Ranger gefragt, wie es den Südstaaten nach dem Krieg erging, denn sicherlich war niemand im Norden daran interessiert, dass es schnell wieder zu einem Aufstand kommt. Hier in der Gegend vollzog sich eine 180 Grad-Wende im Süden. Den Weißen konnte die Union nicht trauen und so setzte sie kurzerhand die Schwarzen als Polizei und jegliche Amtsgewalt ein. Verständlicherweise stieß das bei den Weißen nicht unbedingt auf Gegenliebe. Laut dem Ranger war die einzige Chance für den Süden auf mildernde Umstände Abraham Lincoln gewesen, denn dieser hatte immer die Aussöhnung der Union im Auge, doch Lincoln wurde kurz nach dem Kriegsende ermordet. Die nun folgende Macht der Schwarzen führte zu immer mehr Extremismus unter den Weißen und so am Ende auch zum Ku-Klux-Clan.

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Unsere Tour führte uns dann an noch weiteren Denkmälern vorbei, bis wir wieder beim Parkeingang waren, nur 10 Minuten, bevor der Park schließ. Gute 3 Stunden hatten wir hier verbracht und keine Minute davon bereut, denn einschließlich des Films vorab, war alles sehr interessant gemacht und hat uns die Geschichte dieser Schlacht sehr nah gebracht.

Nun hieß es aber unser Tagesziel Natchez anzusteuern, was noch gut 1,5h entfernt lag. Unterwegs kamen wir noch an einem hübschen Ort – Port Gibson – vorbei, aber uns fehlte die Energie für einen weiteren Stop. Wir kamen ganz gut durch und so waren wir gegen halb Sieben im Days Inn-Motel, wo wir die kommenden zwei Nächte bleiben sollten. Auch wenn es von außen seine beste Zeit schon hinter sich hat, ist es von innen noch ok und für den Preis allermal annehmbar.

Zum Essen ging es dann typisch amerikanisch Essen bei Shooneys. Milly hat zwar langsam die Nase voll von Frittiertem, aber trotzdem gab es heute nochmal die volle Dosis. Das beste war allerdings die Erdbeer-Limonade, die wirklich nach Erdbeeren schmeckte.

Somit ging dann auch dieser Tag zu Ende und die Entscheidung, mehr Zeit in Vicksburg zu verbringen und dafür das Delta-Blues-Museum in Clarksdale auszulassen war sicher die Richtige.

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Autor:Jens Koopmann