Reisebericht – New York, DC und die Südstaaten der USA – Teil 24: Miami

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Unser vorletzter Urlaubstag war heute angebrochen und für die letzten beiden Tage war das Programm auch nicht mehr so stressig. Leider war die Wettervorhersage auch nicht sehr gut, so dass wir noch nicht wussten, ob wir trockenen Fußes den Tag überstehen würden.

Erstmal haben wir aber ausgeschlafen und ich habe am Morgen noch etwas im Tagebuch geschrieben. Danach wollten wir noch einmal nach Miami Beach, um wenigstens einmal im Urlaub an den Strand zu gehen und da es am Vormittag entgegen der Vorhersagen noch sonnig war, sprach auch nichts gegen dieses Unterfangen.
In Miami Beach angekommen haben wir schnell das Auto abgestellt, aber diesmal schon in der 7. Straße, denn ich wollte noch ein paar Bilder zwischen 5. und 10. Straße auf dem Ocean Drive machen. Milly ist dagegen schonmal vorgegangen an den Strand, so dass sie die Sonne genießen konnte.
Zwischen der 5. und 10. Straße befinden sich einige der schönsten Bauten am Ocean Drive, so u.a. das Colony Hotel und das Waldorf Tower. In der Vormittagssonne konnte ich so noch die Bilder nachholen, welche ich 2 Tage zuvor wegen unserer „Super“-Bustour verpasst hatte.
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Danach habe ich nur schnell die Kamera weggebracht und bin Milly an den Strand gefolgt, wo sie vor sich hindösend auf mich wartete. Wir sind dann auch kurz ins Wasser, aber die Wellen der hereinziehenden Flut erlaubten kein Schwimmen, denn die Strömung war extrem stark. So sind wir ein wenig durch das Wasser gewartet, welches angenehm temperiert war, sprich noch nicht zu warm. Nach dem Planschen haben wir dann noch eine knappe Stunde die Sonne genossen und sind dann auch wieder weg vom Strand, denn meine Bleichhaut verträgt die Sonne ja nicht so lang, wie Milly. Draußen setzte auch immer mehr Bewölkung ein und so hatten wir unseren Strandaufenthalt doch gut getimed.
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Für den Rest des Tages hatten wir geplant, mit dem Bus nach Downtown zu fahren. Von Miami Beach aus, sind dies knapp 12 Minuten und so konnten wir das Auto stehen lassen. In Downtown sind wir dann am Omnibusbahnhof ausgestiegen. Nahe dem Omnibusbahnhof ist die Trinity Episcopal Cathedral, die älteste Kirche des Stadtteils Miami. Vor dem Bau des heutigen Gebäudes in den 1920er Jahren gab es hier seit 1896 eine Holzkirche.
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Als nächstes sind wir dann zurück zum Omnibusbahnhof und sind dort in den kostenlosen Metromover umgestiegen, einen fahrerlosen Bus, welcher auf einer Hochtrasse fährt. Von dem Bus hat man einerseits einen schönen Ausblick auf Miami, welches sich bei uns nun schon mit Wolken zugezogen hatte und zum anderen bekommt man einen guten Überblick auf Downtown. So konnten wir die Freedom Hall und den Miami River bereits von oben gut sehen.
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Nach einer Runde mit dem Bus sind wir dann beim Freedom Tower ausgestiegen. Im Gegensatz zu New York, wo der Freedom Tower mittlerweile World Trade Center 1 heißt, hat Miami seinen Turm schon seit 1925. Der Name Freedom Tower stammt aus den 1960er und 1970er Jahren, wo viele Flüchtlinge aus Kuba in die USA nach Miami kamen. Diese wurde hier in dem Gebäude untergebracht und versorgt. Dieses Gebäude war also quasi das Tor zur Freiheit für die Kubaner. Zum Zeitpunkt seiner Errichtung war das Gebäude das höchste in Miami, doch heute fällt es unter den ganzen anderen Gebäuden eher klein aus.
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Da es immer windiger wurde, hatte Milly dann keine Lust mehr weiter zu laufen und so ist sie in die nahegelegene Bayside-Einkaufszone gegangen und hat dort ein wenig die Shops erkundet. Ich bin in der Zwischenzeit einmal um die American Airlines Arena herumgelaufen, welche direkt neben dem Bayside Center lag.
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Direkt nach meiner Umrundung kam mir auch schon Milly wieder entgegen, welche ihren Rundgang auch schon beendet hatte, da ihr die meisten Läden zu teuer waren und sie sich nicht traute reinzugehen. Da ich aber auch keine Lust hatte, noch weiter allein zu fotografieren, sind wir nochmal zusammen durch die Geschäfte gelaufen und in der Tat waren die meisten deutlich zu teuer für den Ottonormalverbraucher. Wir haben dann aber doch noch ein schönes Kleid für Milly gefunden. So war Milly glücklich und ich habe mich an ihrer Freude erfreut.
Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn kurz darauf begann es dann doch noch zu regnen. Damit hatte sich ein weiterer Spaziergang in Downtown endgültig erledigt. Stattdessen haben wir nach was zu Essen Ausschau gehalten und sind beim Lombardi Restaurant gelandet, einem Italiener. Wir beide hatte unterschiedliche Nudeln und Soßen, aber beide mit Meeresfrüchten und auch wenn das Essen nicht gerade billig war, waren wir doch begeistert gewesen, denn es hat wirklich super geschmeckt.
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Da es danach pünktlich mit dem Regen wieder aufgehört hatte, hatten wir die Zeit im Restaurant doch optimal genutzt, sind dann aber auch mit dem nächsten Bus wieder zurück nach Miami Beach, da Milly nochmal Abends auf den Ocean Drive wollte.
Zurück in Miami Beach haben wir nur schnell die Kamera weggebracht und uns was Wärmeres angezogen und dann sind wir wieder rausgegangen. Da uns die Sonne wieder eingeholt hatte, haben wir noch einen ausgiebigen Spaziergang durch die Straßen gemacht, bevor wir beim Clevelander uns noch einen Cocktail geholt haben. Milly war allerdings enttäuscht, denn im Vergleich zum Wochenende war jetzt am Montag hier tote Hose.
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Danach sind wir dann aber auch zurück zum Wagen und ab ins Hotel gegangen, um die letzte Nacht im Urlaub zu genießen.
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Autor:Jens Koopmann