Wenn die Politik Brücken baut

Das Berliner Regierungsviertel kann man nur mit viel Fantasie als schön bezeichnen, ist es doch im Wesentlichen eine riesige, kalte Betonmasse, welche lediglich durch Glasfassaden aufgelockert ist.

In dieses Ensemble fällt auch das heutige Bild der Verbindungsbrücke zwischen dem Paul-Löbe-Haus und dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Diese Brücke trägt den Namen „Sprung über die Spree“. Bei den Bundestagsabgeordneten wird sie aber auch manchmal als „Höhere Beamtenlaufbahn“ bezeichnet, befinden sich doch in den beiden durch die Brücke verbundenen Gebäuden Büros und Sitzungssaale der Bundestagsabgeordneten.

Der Gang über die Brücke, welche heute recht leicht fällt, war für 38 Jahre quasi unerreichbar, verlief doch entlang der hier fließenden Spree gleichzeitig die Grenze zwischen Ost- und Westberlin. Insofern verbindet die Brücke auch die ehemals geteilte Stadt.

Das hier gezeigte Bild entstand direkt direkt auf der Brücke stehend. Leider war es an dem Tag recht bewölkt, doch in der Nachbearbeitung waren zumindest noch genug Strukturen im Himmel erhalten, so dass dieser nicht einheitlich grau ist. Neben dem Himmel wurden insgesamt die Kontraste angehoben und die Sättigung etwas zurückgenommen.

Mehr Infos zu der Brücke gibt es hier beim Deutschen Bundestag.