Hand werpen in Antwerpen

Vor 2 Wochen sind wir spontan über ein verlängertes Wochenende in Antwerpen gewesen, eine Stadt, die vielleicht nicht jedem direkt einfällt, wenn es um touristische Ziele in Europa geht – jedoch völlig unzurecht!

Antwerpen ist wirklich eine sehenswerte Stadt, die über einen charmanten Altstadtkern und einen imposanten Hafen verfügt. Einer der schönsten Plätze der Stadt ist aber ohne Zweifel der Große Markt in dessen Umfeld sich die Kathedrale, das Rathaus und viele Gildehäuser befinden. Vor dem Rathaus steht noch ein Brunnen, der Brabo-Brunnen, welcher die Geschichte des Namens der Stadt erzählt.

In früherer Zeit soll auf der Schelde – dem Fluss, der durch Antwerpen geht – ein Riese gestanden haben, welche jedem Seefahrer, der passieren wollte, einen Zoll abnahm. Sollte der Seefahrer nicht willens gewesen sein zu zahlen, hatte der Riese ihm einfach die Hand abgehackt und in den Fluss geworfen. Dies blieb auch so, bis ein Römischer Krieger namens Silvio Brabo in den Kampf mit dem Riesen zog und ihn tatsächlich besiegte. Nach seinem Sieg schlug er dem Riesen ebenfalls die Hand ab und warf Sie in den Fluss. Auf Niederländisch/Flämisch heißt dies „Hand werpen“, woraus sich der Stadtname ergeben haben soll.

Historisch eher belegt ist dagegen eine römische Siedlung, aus der Antwerpen hervorgegangen ist.

Das Bild wurde mit der Panasonic GX7 aufgenommen, die meine einzige Kamera an dem Wochenende War. In der Bearbeitung wurde das Bild perspektivisch etwas korrigiert und in der Folge an den Seiten beschnittten. Dann habe ich die Belichtung etwas zurückgenommen, die Schatten aufgehellt. und den Himmel in der Sättigung noch etwas verstärkt.

Nachtrag: Hier noch eine alternative Version, in der der Hintergrund unscharf gestellt ist, um den Brunnen hervorzuheben. Danke Stefan für die Idee!
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