Reisebericht Ostküste: 06.05.2007 – Am Ende der Welt auf Cape Cod

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Heute ging es also weg von Boston zu einer gemütlichen Rundfahrt auf Cape Cod, dem Kabeljau-Kap. Diese eigentliche Halbinsel wurde durch den Bau eines Kanals 1914 zu einer Insel. Nach etwas über einer Stunde waren wir über eine große Brücke auf Cape Cod angekommen, wo wir den Highway 6 verließen und auf die Route 6a, eine Art Scenic Drive über die Insel abbogen. Erster Halt war Sandwich. Das kennzeichnende für den Ort war mit einem Wort eine Hundekälte. Es waren knapp 10 Grad und es war stark bewölkt und dazu wehte eine recht steife Briese. Nach einem Frühstück mit einem Bagel und einem Muffin hatten wir den Tip vom Inhaber des Imbiss erhalten runter zum Strand zu laufen, wo es recht schön sein sollte, auch bei diesem nicht so guten Wetter. Und es war tatsächlich recht schön, nur der Wind bließ so stark, dass es schon in den Ohren weh getan hat. Also ein paar Fotos geschossen (darauf kann ich ja nunmal gar nicht verzichten) und dann wieder zurück ins Ortszentrum.

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Der Ort Sandwich ist sehr hübsch mit den für Neuengland typischen Häusern und lohnt sich für einen kurzen Spaziergang (vor allem natürlich, wenn das Wetter besser ist).

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Nach Sandwich ging es weiter nach Barnstable, wo eine Kirche aus dem Jahr 1717 steht, deren Kirchenglocken von Paul Revere stammen. Es war eben jener Paul Revere, der auch am Unabhängigkeitskrieg mitgewirkt hatte und dessen Grab wir in Boston gesehen hatten.

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Von dort war der nächste Stop dann in Yarmouth, was mit vielen hübschen Häusern aufwarten konnte, unter anderem einer alten Postkutschenstation. Mittlerweile klarte es auch ein wenig auf und die ersten Sonnenstrahlen ließen die Temperaturen steigen.

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Hier übrigens auch mal ein Bild vom kleinen Vierrädrigen:

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Von Yarmouth ging es dann über Dennis und Brewster auf den Highway 6 nach Norden bis nach Provincetown. In Provincetown fällt zunächst der hohe Turm in der Stadt auf – das Pilgrims Memorial. Und wie immer wenn es Treppen zu steigen geht bin ich wieder dabei (siehe Bunker Hill Monument in Boston). Und diesmal habe ich auch noch 7 USD dafür gelöhnt – ich muss beknackt sein und dass alles für ein paar Fotos. Aber dafür war die Aussicht wirklich schön.

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Danach ging es runter zum Hafen und dann etwas durch die kleine Stadt. Da die Saison noch nicht so richtig begonnen hat, war es noch recht ruhig, aber der Ort ist eine Art Key West des Nordens.

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Zurück ging es dann entlang des Strands:

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Wie ihr auf den Bildern seht, ist auch die Sonne vollends wieder zum Leben erwacht. Nur wirklich warm ist es den ganzen Tag über nicht geworden. Aber dank der Sonne war das Wetter toll.

Nach Provincetown ging es wieder zurück über den Highway 6 bis zur Route 28 nach Chatham. Dies ist einer der teuren Orte der Insel, bietet aber viele schöne „kleine“ Häuser.

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Und dann war es auch schon 6 Uhr und Zeit so langsam ins Hotel zu kommen. Vorher wollte ich aber den Tank wieder füllen. Also ab zur nächsten Tankstelle. Und es kam mal wieder kein Benzin raus. Der Grund zeigte sich kurz darauf: die Tankstelle war geschlossen. Also zur nächsten. Dort ist mir erstmal aufgefallen, dass ich den Tankdeckel nicht wieder geschlossen hatte. Nungut, ich wollte ja eh jetzt tanken. Dann habe ich den Preis gesehen: 3,2 USD pro Gallone, d.h. gut 30 Cent mehr als bei allen anderen Tanken der Gegend. Das war zu viel also weiter. Gut hundert Meter später wagte ich noch eine Blick in den Rückspiegel und ich hatte schonwieder vergessen, den Tankverschluss zuzumachen. Ich bin echt ein Dödel. Ab zu Tankstelle Nummer 3. Hier ließ sich dann nicht die Benzinart wählen. Von bestimmt 10 Säulen habe ich natürlich die einzig defekte zielsicher angesteuert. Also Versuch Nummer 4 an einer anderen Säule und – oh Wunder – es hatte geklappt.

Dann ab zum Hotel, was wir recht einfach gefunden haben. Nur die Tür zur Rezeption war verschlossen. Doch dann öffnete jemand. Die Dame meinte jedoch, Sie hätte keine Reservierungen mehr für heute (ich hatte über Priceline gebucht). Damit hatte Sie auch recht, denn ich hatte mich bei der Buchung um einen Tag vertan. Gottseidank war die Dame sehr zuvorkommend und hatte dies anstandslos geändert. Das Zimmer ist einfach, aber ok und für weniger als 60 USD auf Cape Cod ist es das Geld wirklich wert.

Nach dem Schreck mit den falschen Datum habe ich erstmal meine anderen Reservierungen geprüft. Aber gottseidank hat sich der Fehler nicht weiter fortgesetzt. Nach dem Schreck ging es noch zum Abendessen und nun sitze ich hier vor diesem Bericht (nachdem ich geraden noch den Bericht von gestern getippt habe, da ich heute kein Internet habe).

Mein Fazit:

  • eine tolle Rundfahrt um Cape Cod
  • die Insel bietet sicher noch vieles zu entdecken
  • es war zwar kalt, aber immerhin gab es am Nachmittag noch Sonne

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Kommentare

  • DonaldEnhap 20. Oktober 2017 Antworten

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Autor:Jens Koopmann