Got a shiny car in Wolfsburg

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Letztes Jahr im August habe ich mir die Autostadt in Wolfsburg angeschaut. Nicht etwa, weil ich dort ein neues Auto abholen wollte, sondern weil es auf dem Weg zum Besuch bei Bekannten lag. Die Autostadt ist ein recht großes Areal, welches Neubesitzern von Autos aus dem VW-Konzern einen Anreiz geben soll, ihr Auto direkt beim Hersteller abzuholen und sich natürlich auch noch etwas mehr der Marke verbunden zu fühlen.

Im wesentlichen besteht die Autostadt aus verschiedenen Pavillons, in denen sich die Marken des VW-Konzerns (VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche und Bugatti) vorstellen, sowie einem sehr interessanten Automuseum, in dem es viele Oldtimer (und Youngtimer) zu sehen gibt.

Einer der Höhepunkte ist aber der Bugatti Pavillon, in dem es einen Bugatti Veyron zu sehen gibt, dessen Lackierung komplett verspiegelt ist. Ergänzt wird die Installation durch einen Lichtbogen an der Decke, der sich zusätzlich in dem spiegelnden Boden reflektiert. Das ganze ist ein echtes Kunstwerk von Auto. Das seit 2005 gebaute Geschoss wiegt stolze 1,9 Tonnen, die von einem 16-Zylinder-Aggregat angetrieben werden. Der Wagen erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400km in der Stunde und erreicht in 2,5s aus dem Stand eine Geschwindigkeit von 100km/h. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings, denn mit Spitzenverbräuchen bis zu 100l pro 100km gewinnt man mit diesem Fahrzeug mit Sicherheit keinen Umweltpreis.

Für diese Aufnahme habe ich mir einen Standpunkt gesucht, an dem die Lichter möglichst eine symmetrisch Spiegelung im Boden erzeugen, parallel zur Spiegelung des Wagens. Hinter dem Auto verläuft ein Anstieg an dem die Besucher hinabsteigen können. Da dieser jedoch von der Aufnahme ablenkte, habe ich diese Bildteile soweit abgedunkelt, bis hiervon nicht mehr zu sehen war. Im Bereich des Auto habe ich dann die Klarheit erhöht, um die Konturen und Details des Wagens mehr hervorzuheben. Schließlich habe ich dann noch bei den Lichterbögen die Helligkeit so weit erhöht, dass ein pures Weiss entstand.


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Autor:Jens Koopmann