Reisebericht Kalifornien – 11.06.2009 – Die Sonne scheint wieder in Sea World San Diego

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Sea World San Diego

Nach den zwei eher tristen Tagen war es heute wieder ein schöner sonniger Tag gewesen. Auf dem Plan stand heute nur ein einziger Punkt: Sea World San Diego. Ich hatte mir 2007 schon den Park in Tampa, Florida angeschaut und fand ihn einfach toll und so wollte ich mir den hiesigen auch noch ansehen. Da der Park aber erst um 10 Uhr aufgemacht hat, konnte ich es etwas ruhiger angehen lassen.

Nachdem ich dann die unverschämten 12 Dollar Parkgebühr und 75 Dollar Eintritt (inkl. einer Behind the Scenes Tour) bezahlt habe ging es dann los. Womit? Mit der Nationalhymne! Alles schienen zu Salzsäulen erstart, als Punkt 10 Uhr die Nationalhymne gespielt wurde – Amiland halt. Danach hieß es den Tag planen. Meine Behind the Scenes-Tour war für 11 Uhr angesetzt. Da die anderen Shows auch nur zu bestimmten Zeiten stattfanden galt es ein wenig auszuloten in welcher Reihenfolge man alles optimal schafft. Zunächst einmal ging es kurz zur Seelöwen- und Robbenfütterung.

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Danach ging es dann zu den Pinguinen, wo es gerade eine Vorstellungsrunde der verschiedenen Pinguin-Arten gab. Dabei konnte ich lernen, dass nur 2 der Pinguinarten in der Antarktis leben, die restlichen in durchaus wärmeren Gefilden. Außerdem sind sie die Vögel mit dem dichtesten Federkleid, denn nur so können sie Kälte überstehen – eine wärmende Speckschicht, wie z.B. Wale haben sie nicht.

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In der Arktis gibt es ja bekanntlich keine Pinguine (deshalb werden sie auch nicht von Eisbären gefressen 😉 ) dafür aber folgende ähnlich aussehenden Geschöpfe (die mit den Pinguinen aber in keiner Weise verwandt sind).

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Danach ging es dann los mit meiner Behind the Scenes Tour. Diese Tour führt den Besucher an 2 von 5 Plätzen, die man sonst nicht sehen kann. Der erste Stop war die Aufzuchtstation für Haie, wo ich auch mal einen Hai anfassen durfte. Also keinen Weißen Hai oder so, sondern einen, sagen wir mal kleineren Verwandten (es gibt über 300 Haiarten!):

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Die Haut fühlt sich recht rau an. Haischuppen wachsen übrigens nicht wie bei normalen Fischen mit, sondern wenn die Haie wachsen, kommen einfach immer mehr Schuppen hinzu. Während man also bei normalen Fischen an der Schuppengröße das Alter bestimmen kann, funktioniert das bei Haien nicht. Auch Zahnprobleme kennen Haie nicht, denn die Zähne wachsen einfach nach. Manche Haiarten verschleissen so bis zu 30.000 Zähne in einem Leben. Interessant ist, dass einige Haie ihre Jungen lebend gebären, während diese hier die Jungen in einer Art Sack im Gras ablegen und die Jungen dann dort irgendwann schlüpfen.

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Weiter ging es dann zur zweiten Station, aber nicht ohne vorher an den Flamingos vorbeizugehen:

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Der zweite Stop waren Humbolt Pinguine – eine sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Art. San Diegos Sea World ist eine der wenigen weltweiten Stationen für ein Nachzuchtprogramm.

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Das war dann auch schon die Tour. Der Ticketaufpreis war 10 Dollar gewesen. Gelohnt haben sie sich bedingt. Da ich Sea World ja im Prinzip schon kannte war es zumindest interessant noch was zusätzliches zu sehen. Nach dem Ende der Tour habe ich mich aber erstmal gesputet, denn um 12 sollte die See-Löwen-Show (Sea Lions Live) losgehen und Punkt 12 war ich dann auch da. Dabei handelt es sich um eine 25min Show in der bekannte Fernsehformate (CSI, Super Idol, The Voice) aufs Korn genommen werden. Da die Seelöwen jedoch nicht immer alles so machen, wie von ihren Trainern gewollt entsteht manchmal eine ungewollte Komik – Prädikat: sehenswert. Wie auf den Bildern zu sehen ist, hat sich die Sonne dann auch durch die Wolken gekämpft gehabt und so sollte es für den Rest des Tages sonnig bleiben.

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Danach war keine große Verschnaufpause erlaubt, denn es ging direkt weiter zum Cirque de la Mer, einer Akrobatikshow – allerdings ganz ohne Tiere. War auch sehenswert, wobei ich da auch schon Beeindruckenderes gesehen habe.

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Danach blieben mir ein paar Minuten Zeit bis zur Shamu-Show (die mit den Killerwalen). In dieser Zeit bin ich bei den Seesternen vorbeigekommen und habe mir die Killerwale von Unterwasser angeschaut.

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Dann war aber die Highlightshow des Tages angesagt, ohne die man Sea World nicht verlassen sollte: Believe mit den Orcas. Die Show ist ähnlich wie die in Orlando, mir kam sie aber etwas kürzer vor, wie eigentlich alle Shows mir hier etwas kürzer vorkamen. Dennoch ist es mehr als sehenswert, ist es doch eine der wenigen Gelegenheiten diese Tiere so nah zu erleben, von denen viele übrigens direkter Nachwuchs hier aus Sea World sind – ein Zeichen, dass es den Tieren zumindest nicht so schlecht gehen kann, auch wenn man über diese Haltungsart geteilter Meinung sein kann.

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Direkt im Anschluss bin ich direkt zur nächsten Show gesprintet und das war die Delphin-Show und gleichzeitig die letzte, die ich mir heute noch angeschaut habe (die anderen zwei sind eine mit Haustieren und eine mit den Charakteren der Sesamstraße). Auch diese Show ist mit Sicherheit sehenswert, vor allem wenn gezeigt wird, wie hoch Delphine doch springen können. Aber auch hier habe ich den Eindruck, dass die Show in Orlando noch actionreicher war.

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Zu guter Letzt standen dann die restlichen Besichtigungspunkte (neben den Shows) auf dem Programm, zunächst der Shark Encounter mit den Haien und dann die stark bedrohten Florida Seekühe (Manatees):

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Dann ging es in die Attraktion „Arctic Wild“ mit Beluga Walen und Eisbären.

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Schließlich ging es zu guter Letzt bei den Ottern, Stachelrochen und Moränen vorbei. Einen Stachelrochen konnte ich auch anfassen. Etwas glitschig…

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Das wars dann auch gewesen und ich bin ziemlich erschöpft wieder zurück. Auf dem Rückweg habe ich dann noch schnell bei einem anderen Motel den letzten Blogeintrag abgeschickt (da hier das Internet nicht funktioniert) und was zu Essen gefasst. Insgesamt wieder ein schöner Tag. Auch wenn Sea World Tampa noch etwas besser war, bleiben beide Sea World Parks zusammen mit dem Kennedy Space Center in Florida immernoch meine Lieblingsparks in Amerika. Soviel dann von heute – endlich mal wieder ein kürzerer Beitrag 😉

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Autor:Jens Koopmann