Reisebericht Florida: 10.06.2007 – Schwitzen mit Mickey und Co.

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Heute morgen klingelte der Wecker schon wieder unverschämt früh um 7 Uhr. Aber da half alles nichts, denn das erste Hotel Shuttle nach Disney World ging um 8 Uhr und für den heutigen Park war jedem Reiseführer zu entnehmen, dass ein frühes Kommen unerlässlich ist. Und der heutige Park war der Disney Park schlechthin: Magic Kingdom.

Also ging es also kurz nach 8 mit dem Shuttle los. Am Eingang wurde dann erstmal das Ticket Voucher gegen ein richtiges Ticket eingetaucht. Dies ist dann also meine Eintrittskarte für die nächsten 5 Tage.

Vom Haupteingang musste ich dann noch zum Magic Kingdom kommen. Hier gab es zwei Optionen: die Fähre, oder die Monorail-Bahn. Auch wenn die Monorail schneller ist, habe ich mich für die Fähre entschieden, schließlich war ich ja nicht auf der Flucht. Viertel vor 9 stand ich dann auch beim Eingang.

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Dort begann dann auch kurz danach die kurze Eröffnungsshow für den „Magical Day“.

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Dann strömten die ersten Massen in den Park. Für meine Begriffe alles sehr gesittet. In meinem Reiseführer gab es einen Tagesplan für Erwachsene, den ich versucht habe im folgenden durchzugehen, jedenfalls soweit die Attraktionen noch vorhanden waren (was aufgrund der alten Auflage meines Reiseführers nicht immer gegeben war).

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Als erstes stand die Space Mountain Achterbahn auf dem Programm. Und da war auch schon mein Grundproblem mit Freizeitparks: ich mag keine Achterbahnen. Und schon gar nicht, wenn man vor dem Eingang mit allerlei Gesundheitswarnungen bombardiert wird. Aber ich war schließlich hier, um Spaß zu haben und Achterbahnen sollen Spaß machen (habe ich mir zumindest sagen lassen 😉 ), also bin ich rein.

Das gute an der Bahn war, dass man vorher nicht wusste, wohin es geht, da die Bahn im Dunkeln fährt. Ich fand das angenehmer, als dem Übel ins Auge zu schauen. Insgesamt war es schon recht witzig und im Nachhinein würde ich auch wieder mitfahren. Hier noch ein Bild aus dem ersten Teil in Tomorrowland (wo die Space Mountain Bahn ist), denn von der Achterbahnfahrt habe ich (verständlicherweise) keine Bilder (ich wäre auch zu sehr mit mir selbst beschäftigt gewesen, um noch Bilder zu machen).

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Dann ging es vorbei am Cinderella Schloss zu den Scary Adventures of Snow White (die furchteinflößenden Abenteuer von Schneewittchen).

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Dies war sehr entspannend und doch eher auf Kinder ausgerichtet. Trotzdem nett gemacht. Weiter ging es ein paar Schritte weiter zu Peter Pans Flight. Hier fliegt man in einer Gondel durch die Geschichte von Peter Pan. Dies war wirklich hübsch gemacht.

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Auf dem Weg zum Adventureland, dem nächsten Parkabschnitt ging es wieder vorbei am Schloss. Vor dem Schloss stand auch Disney mit seiner größten Schöpfung, die ihn für immer unsterblich in den Herzen der Kinder gemacht hat.

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Rundherum waren auch schöne kleine Statuen von weiteren Disney-Figuren.

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Im Adventureisland bekam ich erstmal eine kleine Dusche von dem da:

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Eigentlich stand als nächstes die Jungle Cruise auf dem Programm, nur die Schlangen waren recht lang. Von daher habe ich mir am Fasttrack-Automat eine Ticket für eine halbe Stunde später geholt und bin erstmal weiter. Nur wenige Schritte weiter gab es eine Show mit dem Namen „Enchanter Tiki Toom“. Laut Parkbeschreibung ein „Sing a long“ 😉 Also rein!

Und es war recht witzig. Ein paar Vögel, die eine kleine Show zum besten geben. Für Zwischendrin genau das Richtige.

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Danach ging es dann auch auf meine Dschungelfahrt. Auch die war recht witzig, vor allem da die Skipperin ihren Spaßauftrag gut erfüllt hat.

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Diese Fahrt sollte man also auch nicht verpassen. Nur ein wenig weiter steht ein weiteres Fahrthighlight – The Pirates of the Carribean. Als erfahrener Karibiksegler ( 😉 ) war dies natürlich Pflicht. Noch besser gemacht als die Dschungelfahrt, kann man auch dies nur empfehlen. Bilder gibt es aber durch die Dunkelheit leider keine.

Danach war erstmal nachtanken für den Magen angesagt. In einem der Parkimbisse habe ich mir einen Taco Salad geholt. So gestärkt ging es dann weiter. Es stand noch eine weitere Achterbahn auf dem Programm. Zur Wahl standen Splash Mountain oder die Big Thunder Mountain Railroad. Da am Splash Mountain die Schlangen jedoch jenseits der 40 Minuten Wartezeit waren, bin ich zur Mountain Railroad, einer Holzachterbahn. Hier aber vorher noch ein Bild vom Splash Mountain.

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Die Moutain Railroad war wirklich Fun. So stelle ich mir eine Achterbahn vor 😉 . Den Schnickschnack mit Loopings und großen Abfahrten brauch ich nicht.

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Direkt nebenan fuhr auf dem Fluss auch eine Kopie der großen Mississippi-Schaufelraddampfer.

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Für mich ging es aber weiter ins Frontier Land, wo eine Show namens Country Bear Jamboree stattfand. Diverse Bären geben Country Songs zum Besten – zu komisch und wirklich unterhaltsam!

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Hier noch ein paar Bilder aus Fontierland, dem Nachbau einer Westernstadt.

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Nachdem die nächste Attraktion – ein Spukhaus – leider geschlossen war, ging es weiter zum Liberty Square. Hier ist die Liberty Hall aus Philadelphia nachgebaut.

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Innendrin gibt es die Show „The Hall of the Presidents“. Ich habe sie mir angeschaut und sie war auch nicht schlecht, aber doch am Ende eher was für die Amis, oder wenn man wirklich noch Zeit im Park hat.

Danach ging es aber zügig zurück in Richtung Schloss und Main Street USA, denn um 3 Uhr gab es die Disney Parade, die es nicht zu verpassen galt. Ich habe noch einen sehr guten Fotopunkt gefunden 😀 .

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Diese Parade ist ein absolutes Muss bei dem Besuch. Mir ist zwar der Schweiß in Strömen gelaufen, denn knapp 34°C, 70% Luftfeuchtigkeit und kein Schatten waren schlichtweg too much, aber für die Fotos und die Parade selbst hatte es sich gelohnt.

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Danach habe ich die beiden noch bei einer Unterhaltung getroffen:

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Weiter ging es dann mit der Parkeisenbahn und zwar zurück in den Norden des Parks.

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Dort in Mickeys Toontown gibt es u.a. die Häuser von Mickey und Minnie zu besichtigen. Auch hier gibt es natürlich ein paar Bilder auch wenn es eher ein Ort für die Kinder ist.

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Und dann gab es auch die Gelegenheit zum Foto mit Mickey, die ich natürlich ergriffen habe:

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Hier auch noch Goofys Haus, dass eine kleine Kinderachterbahn beheimatet (die ich großzügigerweise ausgelassen habe):

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Ich fand Toontown wirklich süss gemacht und sicher für kleine Kinder DASS Highlight des Parks. Da jedoch Regen aufzog bin ich auf zur nächsten Indoor-Attraktion. Und diesmal ging es wieder nach Phantasyland in die recht alte Bahn „It’s a small world“ (Eine kleine Welt). Hier gibt es die Happiest Cruise und so ist es dann auch. Von einem Nervtötenden Jingle begleitet geht es im Schnelldurchgang durch die Länder der Welt. Mehr als nett fällt mich dazu nicht ein, sprich Kategorie „wenn man noch Zeit hat“.

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Danach ging es weiter im Phantasyland und zwar zur 3D-Show „Mickey’s Philarmagic“. Dieser 3D-Film ist einfach nur spitze!!! Witzig, gut gemacht und die 3D-Effekte gut eingesetzt. Das hatte sich wirklich noch gelohnt, denn ich musste ja noch die Zeit rumbekommen bis zur Abendparade und dem Feuerwerk.

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Schließlich ging es wieder ins Tomorrowland, denn dort waren noch einige Attraktionen, die ich sehen wollte. Zuerst ging es in „Stitch’s Great Escape“ (Stitch’s große Flucht). Hier geht es um einen Alienverbrecher, der aus seinem Teleporter ausbricht. Auch gut gemacht, für kleine Kinder allerdings etwas zu furchteinflößend, für Erwachsene eher Spaß.

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Danach ging es zum Caroussel of Progress, nachdem ich mir für Buzz Lightyear’s Space Ranger Spin wieder ein Fast Track-Ticket gezogen hatte. Das Caroussel of Progress war Disney’s eigene Idee und ist die längste Showaufführung aller Zeiten. Es handelt sich dabei um ein Theater, dass sich um den Kern drehen kann. In verschiedenen Bühnenbildern, die unterschiedlichen Zeitepochen zugeordnet sind wird dann der Fortschritt der Gesellschaft dokumentiert. Technisch und vom Unterhaltungswert fand es sehr gut gemacht, hat sich also gelohnt. Vor allem aber war es nicht so kindisch wie vieles andere hier.

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Nachdem ich dann endlich mal jemanden am Telefon erwischt hatte, habe ich mich die nächste halbe Stunde erstmal verquatscht und dann ging es zu dem Buzz Lightyears und so weiter und so fort. Dort muss man mit einer Laserpistole Aliens jagen und bekommt dann Punkte. Habe gar nicht so schlecht abgeschnitten. War insgesamt zwar witzig, lang anstehen würde ich dafür aber nicht.

Danach ging es noch zum Monsters Inc. Laugh Floor (Monster AG Lachflur). Dies ist eine interaktive Comedyshow. Ebenfalls witzig gemacht und sollte man gesehen haben.

Und dann war es auch schon langsam dunkel und es wurde Zeit für die Parade, aber ich war nicht der einzige mit der Idee und so war es schwer noch einen guten Platz zu finden. Ich habe es aber dann doch noch ganz gut erwischt. Vorher konnte ich noch ein paar Bilder vom Schloss und der Mainstreet USA machen.

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Und dann kam die Abendparade, diesmal mit jeder Menge Licht. Hier lasse ich mal wieder die Bilder sprechen, denn viel dazu zu sagen gibt es nicht, außer vielleicht: einfach toll!

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Eine knappe halbe Stunde später gab es dann noch das „Wishes“-Feuerwerk als Abschluss des Tages. Auch hier habe ich versucht ein paar Fotos zu machen, was mir wie üblich bei Feuerwerken so mehr oder weniger schlecht gelang.

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Damit gingen 14 Stunden im Magic Kingdom zu Ende. Es war ein unendlich langer Tag, der aber auch superschön war. Dieser Park war wirklich ein Vergnügen, auch wenn ich draußen froh war, endlich mal keine Jingles mehr zu hören 😉 . Es war doch erstaunlich wie ruhig es plötzlich war, als ich wieder auf dem Parkplatz ankam.

Damit ging es dann erschöpft und glücklich wieder mit dem Shuttle ins Hotel.

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Autor:Jens Koopmann