Reisebericht Florida: 13.06.2007 – Ab in den Regen-Wald

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Heute stand Nummer 4 der Disneyparks auf dem Programm – Animal Kingdom. Dieser Park ist noch recht neu, er wurde erst 1998 eröffnet. Wie der Name schon sagt, dreht sich alles um die Tierwelt und so betritt man mit dem Park quasi auch einen Regenwald.

Am meisten hat mich natürlich die Dschungel-Safari „Kilimanjaro Safaris“ interessiert, also bin ich erstmal da hin. Da die Wartezeit allerdings 90 Minuten betrug, habe ich mir ein Fastpass-Ticket für den Nachmittag nach der Parkparade gezogen.

Danach bin ich dann auf den nebenan gelegenen „Pangani Forest Exploration Trail“. Hier kann man u.a. einige Tiere auf einem kleinen Spaziergang beobachten. Gerade die Erdmännchen hatten es mir angetan, denn diese possierlichen Tiere sind einfach so köstlich in ihrem Verhalten, dass man ihnen stundenlang zuschauen könnte.

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Dann habe ich mir als nächste Station das Gebiet um „Rafiki’s Planet Watch“ ausgesucht. Um dahin zu kommen, muss man einen kleinen Zug nehmen, den „Wildlife Express Train“.

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In diesem Parkbereich gibt es nicht allzuviel zu sehen. Ein kleiner Wanderweg von der Bahnstation aus fordert die Besucher auf, Tieren in ihrem Garten ein Zuhause zu geben. Danach kommt man in die „Conservation Station“, die auch eine Art Lerncenter für Naturschutz ist. Gleichzeitig wird dort auch etwas die Arbeit hinter den Kulissen des Parks gezeigt, was dann auch ganz interessant war. Hinter dem Gebäude gab es dann noch eine kleine Vorführung mit Papageien.

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Das war es dann auch schon in diesem Bereich und ich musste mit der Bahn wieder zurück, denn einen Fußweg gab es leider nicht. Insgesamt konnte ich dem Teil nicht allzuviel abgewinnen.

Da ich jetzt wieder einen neuen Fastpass ziehen konnte (die Sperrzeit war abgelaufen), bin ich zum „Expedition Everest“, einer Achterbahn.

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Das Ticket war dann gültig ab 18:50 Uhr, mir eigentlich viel zu spät, aber mal schauen. Erstmal gab es jetzt was zu futtern und da mir die Truthahn-Keule gestern so gut geschmeckt hatte, habe ich sie heute gleich nochmal genommen, mnjam.

Eine weitere Station, die ich sehen wollte, war der 3D-Film „It’s Tough to be a Bug“ (Es ist hart, ein Käfer zu sein). Hier habe ich mich dann auch artig in die Warteschlange gestellt und knapp 30 Minuten dort verbracht. Das Theater ist unter dem „Tree of Life“ (Baum des Lebens) untergebracht. Dieser Baum stellt quasi des Zentrum des Parks dar. In ihm sind unzählige Tiere eingraviert – ein wirklich einzigartiges Kunstwerk.

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Der Film selbst war nett gemacht, hat aber nicht vom Hocker gerissen. Immerhin gab es im Vergleich zu den Filmen in den anderen Parks ein paar neue Effekte in Richtung 4D.

Danach ging es in den Dino-Bereich des Parks (DinoLand U.S.A.). Hier habe ich mich für die Fahrt im Dinosaur angestellt und mal wieder eine gute Stunde in der Schlange zugebracht. Die Fahrt ist eine recht turbulente Zeitreise zu den Dinosauriern. Ich fand es nett, nur die Stunde Warten war es nicht wert.

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Am Ausgang kommt man dann in eine Art klassischen Rummel. Hier stand noch eine weitere Achterbahn, der „Primeval Whirl“. Da das ganze (bis auf die sich um die eigene Achse drehenden Wagen) noch erträglich aussah und fast keine Wartezeit bestand, bin ich einfach mal rein. Die Fahrt war dann auch ganz witzig, auch wenn die vielen Engen kurven schon ordentlich aufs Sitzfleisch gehen. Aber wie gesagt, dass ganze hatte hier den Charakter eines normalen Rummels.

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Dann war es auch fast Zeit für die Parade. Da ich direkt danach die Safari machen wollte, habe ich mich schonmal wieder in den Africa-Parkteil begeben.

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Die Parade war, wie auch schon in den anderen Parks, wieder das Tageshighlight, wo natürlich auch die Kamera wieder heiß lief 😉

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Danach ging es dann ab auf die Safari, wo ich dann auch wirklich kaum noch warten musste. Und ich bin genau in dem Moment abgefahren, als es draußen mal wieder in Strömen zu regnen anfing. Trotzdem konnte ich ein paar Bilder machen, wenn auch mit Regenstrippen drin.

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Als ich mit der Fahrt fertig war, hatte sich der Schauern gottseidank weitgehend gelegt, und so konnte es weitergehen, auf zum Maharadjah Jungle Trek, einem Wanderweg durch einen alten Palast. U.a. gab es hier Komodowarane und Fledermäuse zu sehen.

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Dann kam ich mal wieder an der Everest-Achterbahn vorbei. Die Schlange war noch immer ewig lang, selbst mit dem Fastpass. Insofern habe ich das für heute aufgegeben, denn auch das Wetter sah nicht sonderlich vertrauenserweckend aus. Stattdessen bin ich noch den Rundweg um den „Tree of Life“ gelaufen.

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Und als letztes gab es schließlich noch einen kurzen Abstecher durch das Camp Minnie-Mickey.

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Und damit ging der Tag im Animal Kingdom auch schon vorüber, denn mein letztes Shuttle zum Hotel fuhr um 18:15 Uhr. Die Mount Everest-Fahrt habe ich leider verpasst und auch die Ausschnitte aus dem „Lion King“ hätte ich gern gesehen, aber ich hatte vom Schlange stehen auch die Nase voll. Und damit ging es dann in einem weiteren Regenschauer ab ins Hotel.

Das war es dann mit den Disneyparks. Hier meine Rangfolge:

  1. MGM-Studios: In diesem Park hat einfach alles gepasst.
  2. Magic Kingdom: Ist halt Disney pur!
  3. Animal Kingdom: Schön gemacht, nur viel zu überlaufen. Es fehlen die Attraktionen, die viele Besucher gleichzeitig binden und damit den Rest des Parks entlasten.
  4. Epcot: Der Park war dann doch eher antiquiert und ziemlich an der Vision Disneys vorbei.

Damit ist aber noch nicht das Ende der Parks erreicht, denn morgen geht es schon weiter. Es bleibt dabei tierisch, geht aber dann ab ins Meer zum Sea World Park.

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Autor:Jens Koopmann