Mit der MS Lofoten auf die Hurtigrute – Teil 4: Der ewige König in Trondheim

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Die zweite Nacht auf der MS Lofoten verlief deutlich ruhiger als die Erste. Kaum etwas war von den Wellen zu merken und so war das einzig wahrzunehmende das stetige Tuckern des Diesels. Ich kam mir ein wenig so vor, wie Johann “das Gespenst” aus “Das Boot”, wenn er mit seinem Hörrohr an der Maschine lauschte, jedenfalls konnte auch ich jederzeit mit dem Ohr auf der Matratze beurteilen, ob der Motor rund läuft oder nicht.

Bereits um 6 Uhr in der Frühe hatten wir dann unser Haupttagesziel erreicht: Trondheim, Norwegens drittgrößte Stadt mit knapp 180.000 Einwohnern. Gestern hatte ich mich spontan entschlossen, an einer Tour durch die Stadt an der Nidelva teilzunehmen, so dass ich heute mit unter den Ersten war, die ihr Frühstück genossen, denn um 7:50 Uhr musste ich bereits runter sein vom Schiff. Mit auf dem Ausflug dabei war auch Uschi aus unserer kleinen Tischgruppe.

Die Tour führte zunächst mit dem Bus durch die Gassen Trondheims und unterwegs erfuhren wir ein wenig über die Geschichte der Stadt. Im Gegensatz zu vielen anderen alten Städten aus dem Mittelalter verfügt Trondheim über ein sehr gerades, schachbrettartiges Straßenmuster. Dies war nicht immer so. Früher war alles von verwinkelten Gassen durchzogen wie in jeder anderen Stadt der Epoche, doch die Kombination aus Holzhäusern, schmalen Gassen und stetigem Wind bot Feuersbrünsten einen guten Nährboden und in der Folge gab es kaum einen Flecken in der Stadt der nicht ein oder mehrere Male niedergebrannt ist. Um Brände zu verhindern, wurden irgendwann die Straßen verbreitert und geradlinig angelegt. Natürlich war dies noch immer kein 100%iger Schutz, aber besser als zuvor war es auf jeden Fall. Heute sieht man nur noch vereinzelte Gassen aus dem Mittelalter, wenn man durch die Stadt geht. Diese sind leicht an ihren Namen zu erkennen, denn im Gegensatz zu neueren Straßen, die meist „Gata“ heißen, enden die alten Straßen alle auf “Veita”.

Trondheim liegt auf einer Insel, die über nur einen natürlichen Landzugang verfügt. Damit bot sie eine gute Möglichkeit zur Verteidigung und einen guten Siedlungsplatz. Dies dachte sich auch der Wikingerkönig Olav Tryggvason, der während seiner von 995 bis 1000 dauernden Herrschaft im Jahr 997 die Stadt Nidaros gründete. Der Name kommt von dem hier ins Meer mündenden Fluss Nidelva und den Name behielt die Stadt auch noch lange Zeit. Doch mit der Unterordnung Norwegens in das damals sehr mächtige Königreich Dänemark wurde Nidaros in Trondhjem umbenannt. Nach dem Ende der dänischen Herrschaft sollte die Stadt wieder ihren ursprünglichen Namen erhalten, doch in der Bevölkerung regte sich Widerstand und so änderte man den Namen lediglich von Trondhjem in Trondheim.

Leider war es während der Fahrt durch die Stadt nicht möglich, Fotos aus dem Bus heraus zu schießen, denn einerseits fuhren wir die ganze Zeit und zum Anderen war es draußen auch noch recht dunkel, während dieses Teils der Tour – insofern müsst ihr mir einfach glauben, dass es ein hübsches Stadtbild war, welches sich uns zeigte.

Der erste Stopp unseres Busses war oberhalb von Trondheim auf einem Hügel, von wo sich ein schönes Panorama von Fluss und Stadt bot. Es war auch gerade die Zeit der Morgendämmerung und so war es ein lohnendes Fotomotiv. Einzig auf das Glatteis musste ich aufpassen, denn Trondheim hat tagsüber meist Temperaturen über 0 Grad, während es in der Nacht oft friert.

Nach dem kurzen Stopp ging es wieder zurück in die Stadt und entlang der scherzhaft Halleluja Street genannten Hauptstraße (sie heißt so wegen der vielen Kirchen) ging es bis zur Universität. Trondheim ist heute eine wichtige Studentenstadt in Norwegen und die Studenten prägen auch das Leben hier. Einen Stopp an der Uni gab es allerdings nicht und so ging es direkt wieder zurück in die Altstadt und hier zum Nidaros Dom.

Das es zu dieser großen katholischen Kirche im protestantischen Norwegen kam, verdankt die Stadt Olav Haraldsson, der seines Zeichen König von Norwegen und Christ war und das zu einer Zeit, als das Heidentum in Norwegen noch weit verbreitet war. König Olav wählte Trondheim als seinen Königsitz als er 1015 an die Macht kam. Nur ein Jahr zuvor hatte er sich in Rouen (Frankreich) taufen lassen.
Auch vor 1015 war Trondheim schon Königsstadt gewesen und blieb es noch bis 1217, als sie diesen Status, ebenso wie den als Hauptstadt, an Bergen verlor.
Olav versuchte Norwegen zu christianisieren, zunächst wie es schien mit Erfolg, doch einige seiner Untertanen verbündeten sich mit dem dänischen König und zwangen Olav schließlich 1028 in Exil nach Russland. Nur 2 Jahre später kehrte er zurück, kam aber bei einer Schlacht noch im gleichen Jahr ums Leben und wurde in Trondheim begraben. In der Folge kam es zu Erzählungen, dass rund um sein Grab und auf dem Schlachtfeld, wo er gefallen war, sich immer wieder Wunder ereigneten und so beschloss man, ein Jahr später sein Grab nochmal zu öffnen. Zur allgemeinen Verwunderung soll er noch wie am Tag seiner Beerdigung ausgesehen haben und sowohl seine Fingernägel als auch seine Haare weitergewachsen sein. Zudem entsprang an der Stelle, wo sein Grab war, eine Quelle. Dies – so die Erzählung – soll dazu geführt haben, dass König Olav zum Heiligen Olav wurde und er eine neue hölzerne Kapelle als Grabstelle bekam. Damit setzte das Pilgertum nach Trondheim ein, welches bis heute andauert und direkt vor dem heutigen Dom befindet sich der Wegestein, der das Ziel des Olav-Pilgerwegs markiert.

Am Ort dieser Grabkapelle wurde 40 Jahre später (1070) die Kristkirche gebaut, die den Grundstein für den heutigen Nidarosdom bildete. Die Kirche wurde später mehrfach erweitert und so kamen Stilelemente anderer Zeiten zum Einsatz, insbesondere das Gotische. Die Bedeutung Trondheims als Kirchenstadt stieg stetig und ab 1153 wurde es Sitz eines neuen Erzbistums.
Die Verehrung Olavs ging mit der Zeit soweit, dass er 1229 auch vom Papst für heilig erklärt wurde und er bis heute als der ewige König Norwegens gilt.
Wir haben am Dom unsere Busfahrt beendet und konnten dann zunächst das gewaltige Domportal bewundern, welches reich verziert einen wirklich beeindruckenden Anblick bietet. Unter den ganzen Figuren in der Domfront finden sich viele, von denen man bis heute nicht genau weiß, wer sie sind. Nur bei einem ist man sich 100% sicher. Die vierte Figur von links in der zweiten Reihe ist der gerade erwähnte ewige König Olav. Wer hinter der Fassade aber eine lange Geschichte vermutet, der hat zwar einerseits recht, täuscht sich aber auch gewaltig. Die letzten Figuren wurden erst im vergangenen Jahrhundert aufgestellt und auch der Rest dieses Kirchenschiffs ist nicht ganz so alt wie er scheint, denn lange Zeit lag er verlassen als Ruine und man nutzte nur die restliche Kirche. Ein Brand 1531 zerstörte große Teile des Doms und als man 1537 mit den Reparaturen begann, ließ man das westliche Kirchenschiff durch eine Mauer abtrennen und ab dann verfallen. Erst 1869 begann man wieder, den Westchor aufzubauen, es sollte aber 132 Jahre, das heißt bis 2001 dauern, bis dieses Mammutprojekt abgeschlossen war.
Im Dom selbst ist vor allem der gotische Chor beeindruckend, an dessen Ende wohl mal der Sarkophag vom heiligen König Olav gestanden haben soll. Das Grab ist heute nicht mehr hier. Mit der Reformation ist es verschwunden und keiner weiß wohin.

Die Führung durch den Dom war sehr interessant und unterhaltsam und so haben wir auch etwas über das Pilgertum nach Trondheim erfahren.
Daneben waren die beiden Orgeln im Dom erwähnenswert. Eine Wagnerorgel aus dem 17. Jahrhundert und eine moderne Steinmeyer Orgel.

VON TRONDHEIM BIS ZUMERSTEN NORDLICHT
Nach der Führung durch den Dom war die Tour auch schon zu Ende und so blieb noch Zeit für einen kurzen Spaziergang auf dem Uschi mich begleitete. Dazu ging es wenige Meter weiter bis zur alten Stadtbrücke, der Gamle Bybro, welche über die Nidelva führt. Sie stammt aus dem Jahr 1681 und ihre zwei markanten roten Tore sind zu ihrem Wahrzeichen geworden. Wegen der Tore wird sie auch „Das Tor zum Glück“ genannt. Ihre Errichtung fällt zusammen mit dem Wiederaufbau der Stadt nach dem verheerenden Feuer im gleichen Jahr. Die Brücke diente als Stadttor, Zollstelle und auch als Militärstützpunkt. Seit 1816 diente sie dann nur noch als einfache Brücke, da ihre Funktion als Stadttor wegfiel. 1861 kam es dann zu einer letzten Überarbeitung der Brücke. Was mir beim runterschreiben so auffällt: die Jahre die für die Brücke signifikant waren, sind 1681, 1816 und 1861. Merkt ihr was? Es sind immer die gleichen Ziffern, die die Jahreszahlen bilden (1,1,6,8). Das kann doch kein Zufall sein!

Bei der Brücke fanden sich auch viele kleine, schöne Holzhäuser entlang des Flussufers, die dankenswerte Fotomotive abgaben. Und während ich so meine Aufnahmen einfing, trafen wir auf den Rest unserer Tischgruppe. Leider fing es zu der Zeit auch an zu regnen und so haben wir ein Café aufgesucht, bevor wir wieder zurück zum Hafen gelaufen sind. Nur für ein paar Fotos in dem Viertel auf dem anderen Ufer der Nidelva habe ich mich nochmal in den Regen gewagt.
Wirklich schade, dass das eigentlich freundlich aussehende Wetter vom Morgen sich nicht noch ein wenig länger halten konnte, denn auf dem Weg zum Schiff regnete es immer stärker und am Ende waren wir alle ordentlich durchnässt, als wir wieder am Hafen waren.

Trotzdem hat sich der Aufenthalt in Trondheim gelohnt, auch wenn eine Tour mit dem Bus immer nur eine erste Orientierung sein kann und man nicht wirklich viel von der Stadt vom Bus aus sieht. Die Kathedrale war aber ein absolutes Muss und Highlight des Tages.
Auf der südgehenden Route in ein paar Tagen legen wir nochmal in Trondheim an und dann habe ich vielleicht die Chance auf einen weiteren Spaziergang, hoffentlich dann ohne Regen.
Wieder an Bord blieb noch eine halbe Stunde bis zur Abfahrt, die ich mit Durchschauen der Mails und etwas Surfen im Internet verbracht hatte, während ich mich von dem Regen erholte.
Als es dann los ging mit der Fahrt stand ich wieder in voller Montur an Deck, bereit zum Fotografieren. Immerhin hatte sich der Regen gelegt, aber der Wind wehte noch ganz kräftig.
Direkt nach dem Ablegen kamen wir an der Insel Munkholm vorbei. Hier befand sich ursprünglich der Richtplatz von Trondheim und später wurde an der Stelle ein Kloster erbaut (irgendwie ironisch). Das Kloster gilt als das älteste in Norwegen, obwohl man es nicht beweisen kann, da das Baujahr nicht überliefert ist, man schätzt es aber auf ein Alter zwischen 900 und 1000 Jahren.

Nachdem Munkholm passiert war, bin ich erstmal wieder reingegangen und habe Mittag gegessen, denn der Wind draußen war einfach zu stark, als dass es ein Vergnügen gewesen wäre, sich da rein zu stellen.
Beim Mittagessen kam eine Durchsage, dass es einige Programmänderungen am Nachmittag geben wird. Die wichtigste von ihnen war, dass das Abendessen heute für alle um 20 Uhr stattfindet. Diejenigen, die normalerweise 18 Uhr essen, mussten so etwas länger warten. Der Grund dafür war recht einfach: es war Windstärke 9 gemeldet und insofern war es ratsam nicht unbedingt zu dieser Zeit zu speisen.
Da der Speisesaal etwas zu klein für alle Passagiere ist, ging man wohl davon aus, dass es am Abend zu eng werden würde und hat vorsorglich in der Caféteria noch ein paar Tische reserviert. Ich dachte mir jedoch, dass dies wohl nicht notwendig sein wird, denn nach dem Geschaukel wird es wohl beim Abendessen einigen Schwund geben.
Nach dem Mittagessen war ich noch einmal raus gegangen zum Fotografieren, aber mit jeder Minute nahm der Wind zu und am Horizont wurde der Himmel immer dunkler – erste Vorboten des sich ankündigenden Sturms?

Jedenfalls war es irgendwann genug und ich bin wieder rein, hatte aber die Kameras noch bei mir behalten, denn gegen 14:30 Uhr sollten wir den Kjeungskjær-Leuchtturm passieren, der mit seiner roten, achteckigen Form ein Unikum in Norwegen ist. Der Turm wurde 1880 errichtet und war bis 1947 immer besetzt. Um das Leuchtfeuer am Leben zu halten, musste im Schichtbetrieb gearbeitet werden und so war immer eine ganze Familie in die Arbeit involviert.
Lange Zeit war der Turm noch nicht zu sehen, aber ich wollte wegen des Winds und des wieder aufgekommenen Regens auch nicht nach vorn aufs Schiff. Erst als wir ihn fast neben uns hatten, bin ich nochmal raus für die letzten Bilder des Tages. Es war wegen der Wolken schon fast dunkel und der Wind peitschte den Regen nur so in mein Gesicht, so dass ich nach einigen Fotos schnell das Weite gesucht hatte und ins Warme geflüchtet bin. Trotzdem war ich in den wenigen Sekunden klitschnass geworden.

Hier habe ich dann erstmal die Fotoausrüstung getrocknet und bin anschließend mit Tablet, Reiseführer und Tastatur in den Salon gegangen, um Reisetagebuch zu schreiben, solange es noch nicht zu stark schaukelte. Während ich den Reisebericht so schrieb, begann das Schiff schon ordentlich von links nach rechts und umgekehrt zu schwanken, aber ich hatte vorher eine Reisegold eingeworfen und so konnte ich noch ganz gut zu Ende tippen, bevor wir schließlich das offene Meer und damit die raue See erreicht hatten.
Es war fast 17 Uhr und ich hatte mich vorsorglich auf die Kabine zurückgezogen und hingelegt. Mir ging es zwar noch gut, aber ich wollte nichts riskieren und zum Abendessen fit sein. Außerdem hatte ich die letzten Tage nicht allzu viel Schlaf bekommen, so dass die kleine Auszeit ganz willkommen war.
In den folgenden 3 Stunden bin ich dann in der Koje von einer Ecke in die Andere gerollt und dass nicht, weil ich keine Seite zum Schlafen finden konnte, sondern weil es schlichtweg so sehr geschaukelt hatte. Das Schiff war in einem stetigen Auf und Ab kombiniert mit einem Schwanken von rechts nach links. Aber solang ich lag und die Augen zu hatte, war alles in Ordnung. Zudem gab es genug Erinnerungen vom Tag, die es zu reflektieren galt.
Kurz nach 20 Uhr wurde die See dann langsam wieder ruhiger. Wir hatten die Fahrt etwas verlangsamen müssen wegen der starken See und hatten damit etwas Verspätung auf dem Weg nach Rorvik, wo wir erst 21 Uhr statt um 20:45 Uhr ankamen. Von Rorvik selbst bekam ich aber nicht mehr viel mit, denn zu dieser Zeit waren wir alle gerade beim Abendessen, wobei alle zu viel gesagt ist, denn erwartungsgemäß hatten wir einige Verluste zu beklagen. Nur an unserem Tisch waren wir vollzählig angetreten – Seemannstaufe bestanden!
Parallel zu uns hatte in Rorvik die MS Finnmarken angelegt und deren Gäste waren zahlreich auf die Lofoten gekommen, um sich unser viel schöneres Schiff anzuschauen. Ansonsten haben wir von dem Ort nichts gesehen und fuhren eine Viertel Stunde später – und damit wieder im Fahrplan – ab.
Uns allen war aufgefallen, dass wir die Durchsagen in der Kabine nicht hören konnten und als wir Reiseleiter Asgeir darauf ansprachen, meinte er, es gäbe da ein generelles Problem. Nur wie sollten wir da von Nordlichtern was mitbekommen, sollte es denn noch welche geben auf der Reise? Asgeir beruhigte uns – heute gibt es definitiv nichts und bis morgen wird man sich was überlegen und wenn jeder persönlich geweckt werden muss. Damit waren wir in der Tat erstmal beruhigt und genossen weiter das Essen – heute gab es Rentiersteak.
Kurz vor dem Dessert führte eine kurze Durchsage aber zu plötzlicher Panik: NORDLICHT!
Also sind wir alle von unseren Stühlen auf – zum Teufel mit dem Dessert – und sind auf Deck gelaufen. Dort war bei den meisten die Ernüchterung groß. Statt grünem oder violettem Leuchten am Himmel gab es ein weißes Wolkenband, hinter dem es hell leuchtete. Einige meinten sogar, dass dies die Sonne sei – in den Breitengraden um diese Tageszeit dann doch eher unwahrscheinlich…
Ich hatte natürlich beim Essen keine Kamera dabei gehabt, also bin ich auf schnellstem Wege nochmal runter in die Kabine geeilt, habe die Kamera geschnappt und schnell einen Stativkopf vom Dreibein- aufs Einbeinstativ ummontiert und bin während ich noch schraubte schon wieder an Deck gelaufen.
Das weiße Band war jetzt weg und stattdessen war am Himmel ein ganz schwaches Leuchten zu sehen. Ich also die Kamera aufs Einbeinstativ gesetzt, die Blende weit auf gemacht und ISO 3200 eingestellt (durch die Bewegung des Schiffes wollte ich die Belichtungszeit nicht zu lang werden lassen) und dann für 6-10 Sekunden belichtet. Das Ergebnis überraschte – da war doch glatt ein grünes Leuchten im Himmel, was das bloße Auge kaum wahrnehmen konnte.

Für die kommenden Minuten habe ich dann ein Foto nach dem Anderen gemacht, immer in der Hoffnung, am Ende wenigstens eine gelungene Aufnahme im Kasten zu haben.
Nach einer Viertelstunde bin ich nochmal runter, um das Fisheye-Objektiv zu holen, doch als ich dann wieder nach oben kam, war das Spektakel schon wieder vorbei. Aber immerhin hatten wir ein Nordlicht gehabt – aller Voraussagen unseres Reiseleiters zum Trotz.
Mit den Bildern im Kasten bin ich dann zurück in den Speisesaal, wo ich dann mit meinen Tischmitreisenden noch das Dessert verschnabuliert hatte, bzw. ich habe das Dessert gegessen und die anderen meine Bilder angeschaut, denn ich war natürlich der Letzte gewesen, der wieder zurückkam.
Mit diesen Erlebnissen im Kopf haben wir dann alle gemeinsam den Tag bei einem Pils ausklingen lassen und gegen 23 Uhr war ich in der Koje und beendete damit einen vielfältigen und ereignisreichen Tag.

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Autor:Jens Koopmann