Late Show with David Lettermann

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Mit dem Begriff der Late Night Show ist wohl kein Name auf der Welt so eng verbunden wie US-Showlegende David Lettermann. Bereits seit über 21 Jahres moderiert er 5 Mal die Woche die Sendung ist damit dienstältester Late Show-Moderator der Welt. Die Late Show war 1993 die Antwort des US-Senders CBS auf die Konkurrenzsendung Tonight Show auf NBC. Man hatte hierfür sogar extra ein Theater gekauft und für 4 Millionen USD saniert. Seitdem gastiert hier Tag für Tag David Lettermann, aber nicht mehr lang, denn 2015 soll die Ära zu Ende und Lettermann in den verdienten Ruhestand gehen.

Diese Aufnahme entstand bereits 2007 bei meinem USA-Aufenthalt. Es war ein bedeckter Maitag, insofern lohnten sich insbesondere Aufnahme ohne großen Anteil von Himmel. Als ich am Ed Sullivan Theatre vorbeikam, wo das große Schild der Late Show angebracht war, hatte ich mich auf die gegenüberliegende Seite der Straße begeben, um einen besseren Blickwinkel zu erreichen. Im Vordergrund auf der Straße war quasi Verkehr ohne Unterbrechung und so beschloss ich, diesen einfach in die Aufnahme zu integrieren. Da das Schild der Late Show am Theater in Gelb gehalten war, passte es perfekt zur Farbe der Taxis in New York und so musste ich nur warten, bis ein paar gelbe Limousinen vorbei kamen. Durch das bedeckte Wetter war zudem die Belichtungszeit mit 1/20s bereits recht lang, lang genug zumindest, um die Taxis ein wenig verwischen zu lassen und so dem Bild etwas mehr Dynamik zu geben.

In der Nachbearbeitung habe ich die Aufnahme dann im Format 16:9 beschnitten, um den oberen Teil des Bildes, welcher eher uninteressant war, zu eliminieren.  Ansonsten habe ich den Kontrast etwas angehoben, die Weiss-Werte reduziert und die Schwarzwerte noch etwas dunkler gemacht. Daneben habe ich die Klarheit und Dynamik ein gutes Stück erhöht, um das Gelb mehr Leuchten zu lassen und dem Bild insgesamt mehr Kontrast zu geben. Danach habe ich die Blau und Lila-Töne im Bild stark entsättigt und die Gelb-Töne noch mehr gesättigt.

 


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Autor:Jens Koopmann