Kunst und Kapital in Frankfurt am Main

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Auf diesem Foto prallen 2 Welten aufeinander. Im Hintergrund geht es um die Muse, denn in der neuen Oper Frankfurt regiert die Kunst. Das Opengebäude gibt es seit 1960. Zuvor hatte die Oper Frankfurt zunächst in der Alten Oper residiert, die jedoch im zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde. Danach war sie zeitweise im Börsensaal der Frankfurter Wertpapierbörse untergebracht und im Schauspielhaus, welches dem Neubau weichen muste. Die Oper zählt zu den besten in Deutschland und Europa.

Ganz im Kontrast dazu steht die 26 Tonnen schwere Euro-Skulptur auf dem Vorplatz der EZB. Sie ist zu einem Symbol für das Bankenviertel Frankfurts geworden. Das Euro-Symbol ist dabei dem griechischen Epsilon angelehnt, als Erinnerung an das gemeinsame europäische Erbe. Die zwei Streifen in der Mittel, die wie ein Gleichzeichen aussehen, stellen dabei die Gleichheit der Völker Europas dar. Mit diesem Wahrzeichen könnte es jedoch bald vorbei sein, denn die EZB zieht 2014 in ihr neues Domizil am Ostend ein und die Stadt Frankfurt will die Skulptur nicht mehr haben. Ob die EZB das Wahrzeichen mit an den neuen Standort nimmt, ist ebenfalls offen.

Aufgenommen wurde das Bild während der Luminale 2006 in Frankfurt.


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Autor:Jens Koopmann