Kerry, Irland – Eine Fotoreise: Tag 1 – Cahersiveen und St. Finians Bay

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2011 hatte ich bei einem Fotokurs in Trier einige fotobegeisterte Mitstreiter gefunden, mit denen ich auch nach dem Kurs weiter im Kontakt geblieben bin. So haben wir uns seitdem in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder zum Fotografieren getroffen und bald bildete sich ein harter Kern rund um Andrea, Pia und meine Wenigkeit. Andrea schwärmte uns dabei immer wieder von Irland vor, wo sie schon mehrfach war und u.a. Fotokurse bei einem dort ansässigen deutschen Fotografen genommen hatte.
Nun waren weder Pia noch ich bislang in Irland gewesen und so war unser Interesse geweckt und 2013 wollten wir mal schauen, ob wir nicht gemeinsam fahren können. Doch irgendwie kamen wir nicht wirklich in die Pötte und so verging das Jahr, ohne das ich auch nur einen Fuß auf irischen Boden gesetzt hätte. Daher hatten wir beschlossen, für 2014 Nägel mit Köpfen zu machen. Jeder suchte also nach den freien Terminen in seinem Kalender und tatsächlich gab es im April noch ein freies Wochenende, wo wir alle Zeit hatten – also wurden sofort die Flüge und die Unterkunft gebucht.

Los ging es dann am 11. April 2014 vom Flughafen Frankfurt-Hahn, von wo es die einzigste Möglichkeit gibt, non-stop nach Kerry in Irland zu kommen. Doch die Verbindung schien sich für Ryanair zu lohnen, denn der Flieger war alles andere als leer.

Wenige Stunden später waren wir dann auch am „Großflughafen“ in Kerry gelandet. Der Flughafen ist nur während der Abfertigung der wenigen Flüge am Tag geöffnet und ist sonst ein Relikt aus den 60er Jahren, was man an der Innenausstattung noch merkt.
Nach der Ankunft haben wir in dem Bistro erstmal einen Happen gegessen (bevor das Bistro geschlossen hat), dann unseren Mietwagen für die Tage abgeholt und uns auf den Weg nach Portmagee gemacht haben, wo unsere Unterkunft in den kommenden 3 Tagen sein wird.

Der Weg dorthin führt über die Ringstraße von Kerry, eine 179km lange Route, die bei Touristen sehr beliebt ist und zahlreiche landschaftliche Highlights bietet. Dies war uns auch direkt auf der Fahrt schon aufgefallen und so musste direkt ein erster Fotostopp her in der Nähe von Ballintleave, denn hier schlängelte sich ein kleiner Fluss – der Caragh River – vor der Bergkulisse entlang und war umgeben vom blühenden Ginster, der allgegenwärtig war. Diese wunderbare Szenerie musste trotz des bewölkten Himmels auf etliche Fotos und Panoramen gebannt werden.

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Danach ging es weiter bis nach Cahersiveen mit nur einem kurzen Stop an einem Aussichtspunkt unterwegs. Hier wollten wir ein paar Einkäufe für die kommenden Tage erledigen, denn unsere Unterkunft hatte keine Verpflegung. Gleichzeitig haben wir auch noch einen Bummel durch den hübschen Ort mit den bunten Häuschen gemacht und sind dabei auch auf die Kirchenruine gestoßen, welche ein tolles Fotomotiv hergab.

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Wir sind dann auch nochmal zum Ufer, wo die Fischerboote lagen, bevor es zurück zum Auto ging und wir nunmehr nonstop bis nach Portmagee gefahren sind.

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Hier haben wir zunächst unsere Pension bezogen, welche für den Preis wirklich super war und haben uns dann für einen Moment ausgeruht, bevor wir runter in den Ort gefahren sind, wo gerade ein kleines Fest stattfand – jedenfalls waren jede Menge Leute unterwegs. Auf Irish heisst der Ort An Caladh, was soviel wie Fähre oder Übersetzpunkt heisst, denn von ihr kam man rüber nach Valentia Island. Der englische Name Portmagee stammt dagegen von Theobald Magee, einem Seefahrer und Schmuggler aus dem 18. Jahrhundert, der Routen zwischen Irland, Frankreich und Portugal befuhr.

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Hier hatten wir dann auch das erste Mal Michael getroffen, jenen Fotografen, bei dem Andrea die Kurse besucht hatte und mit dem auch wir morgen auf Tour gehen sollten. Doch wir waren ja nicht hier, um zu feiern, insofern haben wir nur kurz abgemacht, wann wir uns morgen treffen sollen und sind dann noch zu einem Fotostopp zum Sonnenuntergang gefahren.

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Ein echter Sonnenuntergang sollte es aber heute nicht werden, dazu war es leider zu bewölkt, aber auch die Wolkenstrukturen boten am Ende ein tolles Licht. Andrea fuhr uns dazu zum Glen Beach in der St. Finians Bay, von wo sich auch ein schöner Blick auf die Skelligs bot, jene markanten kleinen Inseln vor der Küste, welche wir in den kommenden Tage immer wieder sehen sollten.

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Eine gute Stunde sind wir hier geblieben und haben versucht, die schöne Szenerie in Fotos festhalten, doch dann wurde es irgendwann zu dunkel und damit Zeit, denn Tag ausklingen zu lassen, denn morgen stand der Fotoausflug mit Michael auf dem Programm und da wollten wir doch alle fit sein.

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Autor:Jens Koopmann