Kaiser, Kurfürsten und Kirche in Trier

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Ich habe diese Woche mein neu (gebraucht) erstandenes Tamron 70-200 2,8 mal in Trier ausgeführt. Das ganze bei tollem Frühlingswetter und schönem Abendlicht. Das Bild zeigt den Blick vom Palastgarten in Trier auf das kurfürstliche Palais und die Basilika im Hintergrund. Ab dem 16. Jahrhundert bis 1794 residierten hier die Kurfürsten von Trier, welche dann jedoch in der französischen Revolution enteignet wurden. Der Hauptbau des Palais ist im Rokoko-Stil gehalten und bildet einen Kontrast zu dahinter liegenden Basilika (heute eine Kirche, früher Kaisersaal der römischen Kaiser). Früher ragte das Palais jedoch noch weiter nach links und verdeckte die Basilika. Dies wurde jedoch in der Preußenherrschaft geändert, denn man versuchte die Basilika wieder in ihren Urzustand zurückzubauen. Daher ist der Eingang zum Palais heute auch nicht mehr mittig im Gebäude und die Symmetrie etwas gestört.

Die Seiten des Parks sind gesäumt mit Statuen, welche Nachbildungen von Statuen aus dem 18. Jahrhundert von Adam Ferdinand Dietz sind (die Originale stehen im Museum).

Ich habe das Bild für das Blog ausgewählt, da ich es vom Aufbau mag. Der Weg im Park mit seinen Statuen verbindet alle Bildteile. Die Statuen, das Palais und die Basilika bilden zudem eine dynamische Diagonale durch das Bild und erzeugen Spannung. Das ganze wird durch das warme Licht und die langen Schatten unterstützt und Plastizität ins Bild gebracht.

Vom Tamron 70-200 bin ich begeistert. Es ist zwar ein schwerer Brocken an der A55, aber die Schärfe des Objektivs ist genial – kein Vergleich zum Sigma 18-250 (mit dem ich ja sonst auch zufrieden bin).


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Autor:Jens Koopmann