Im Strudel des Times Square

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Ein weiterer Eindruck von unserem New York Aufenthalt im April. Kein Platz ist wohl typischer für diese Stadt als der Times Square, denn nirgendwo ist das Gewusel größer und das Leben mehr spürbar. Und sobald sich die Sonne gesenkt hat, wird sie ersetzt durch Tausende von Lampen, welche auch zur Nacht dafür sorgen, dass alles taghell erleuchtet ist. Und doch war dies nicht immer so. Seinen Namen erhielt der Platz durch The Times, welche ihren Sitz damals an den Kreuzungspunkt der U-Bahnen verlegte, auch wenn dies damals noch am Stadtrand von New York war. Es folgten dann die Theater, die auch noch heute das Leben hier prägen. Doch die Krise in den 70er und 80er Jahren führte dazu, dass der Ort zunehmend ein Ort von Kriminalität und Prostitution wurde. Erst die Ansiedlung erster Luxushotels und stärkere Polizeipräsenz änderten dies und so kann man sich heute wieder frei bewegen und der Platz ist ein Touristenmagnet wie früher.

Die Aufnahme hier entstand durch eine Verarbeitung von 3 Aufnahmen direkt in der Kamera zu einem HDR-Bild. Verwendet habe ich ein 8mm Fisheye . Dabei entstand durch leichte Bewegung der Effekt, dass das Bildzentrum scharf ist und zu den Rändern immer mehr verschwimmt, was dem Bild zusätzlich eine Dynamik gibt und die Bewegung an diesem Ort unterstreicht. In der Nachbearbeitung habe ich dann die lokalen Kontraste noch angehoben und auch die Dynamik verstärkt. Auch die Tiefen wurden leicht aufgehellt und einige wenige Lichtreflexionen beseitigt. Für eines der Bilder, die unseren New Aufenthalt am besten beschreiben.

Übrigens: bald geht es los mit dem Reisebericht von unserer Reise!


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Kommentare

  • Jürgen 29. März 2015 Antworten

    Eine wirklich überraschende und gelungene Perspektive auf das Motiv. Ein tolles Foto!

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Autor:Jens Koopmann