Am Grand Canyon geht der Tag zur Neige

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Diese Aufnahme entstand 2007 auf meiner Rundreise durch die Nationalparks im Westen der USA. Der Grand Canyon gehört dabei unzweifelhaft zu den Highlights, auch wenn man bei der Anfahrt zum Canyon bis zum letzten Moment nichts davon ahnt. Durch ein flaches Waldgebiet führt der Weg zum South Rim, wobei flach noch tief meint, schließlich ist man auf fast 2000m Höhe. Doch urplötzlich hört das flache Land auch und der Canyon tut sich vor einem auf. Ein gigantisches, von der Natur geschaffenes Denkmal der Erdgeschichte. Der Colorado sowie Wind und Wetter haben hier ein riesiges zerklüftetes Gebilde geschaffen, was jedem wohl dem Atem nimmt.

Als ich damals dort angekommen war, bin ich direkt am ersten Abend noch zu einem kurzen Spaziergang am South Rim aufgebrochen, was bei der Abendstimmung besonders schön war. Zwar war die Sonne beim eigentlichen Untergang hinter Wolken versteckt, doch dafür schaute sie immer mal wieder zwischendrin hervor und warf ihr warmes Licht auf die Felsen, so wie ich es auf diesem Bild eingefangen habe.

Mehr von diesem und dem Folgetag am Grand Canyon könnt ihr hier in meinem Reisebericht lesen: Reisebericht-Grand-Canyon

In der Bearbeitung habe ich den Weisabgleich der Aufnahme korrigiert, da die Kamera das Bild zu kalt hat wirken lassen. Ich habe zudem eine Vignette an den Rändern hinzugefügt, um den Blick in die Bildmitte zu lenken und habe die Felsen im Vordergrund leicht aufgehellt. Zuletzt habe ich partiell noch den Kontrast etwas erhöht.


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Kommentare

  • Stefan 25. Juli 2014 Antworten

    Wow Ausdrucksstarkes Foto einfach eine tolle Aufnahme;)

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Autor:Jens Koopmann