Der Geist von New Orleans

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New Orleans ist nicht nur eine tolle, sehenswerte Stadt mit dem einzigartigen French Quarter, sondern insgeheim auch die Stadt des  Voodookultes und der Geister.

Zahlreiche Spukgeschichten ranken sich um das French Quarter und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Touranbieter die Besucher in die Welt der Geister mitnehmen.

Das es historisch zu dieser Situation kam, liegt zum Teil daran, dass New Orleans am Meer und teilweise unterhalb des Meeresspiegels liegt und zudem auch der Grundwasserspiegel sehr hoch ist. Dies führte früher dazu, dass Tote, die in der Stadt begruben wurden, beim nächsten Hochwasser unfreiwillig „wiederauferstanden“ sind, was bei tiefgläubigen Menschen der damaligen Zeit den Gedanken an Geister aufkommen ließ. Später ging man deshalb dazu über, die Menschen hier überirdisch zu begraben, was bis heute eine bleibende Tradition geblieben ist.

Dennoch halten sich die Spukgeschichten und als wir 2013 in New Orleans waren, haben auch wir uns einer Geistertour angeschlossen. Während der Tour haben wir allerdings keine Geister zu sehen bekommen, bis auf diesen hier gezeigten, der auf der Rückseite der St. Louis Cathedral erschien. Eine bei Nacht angeleuchtete Statue warf ihren Schatten an das Kirchenportal, als wenn ein großer Geist vor der Kirche erscheinen würde.

Der Rest der Geisterstunde verlief dann leider ohne jeden Spuk.

In der Bearbeitung habe ich die Aufnahme in schwarz-weiss umgewandelt, da sie ohnehin schon monochromatisch war. Daneben habe ich noch eine Vignette hinzugefügt.


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Autor:Jens Koopmann