Am Fuße des Vulkans

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La Palma gehört nicht zu den bekanntesten Inseln der Kanaren, bietet seinen Besuchern aber eine tolle Hauptstadt, sowie eine beeindruckende Vulkanlandschaft zum Entdecken. Wir haben 2012 eine Wanderung durch den Vulkanpark rund um den Teneguia gemacht, eine schwarze unwirkliche Landschaft mit nur wenigem Leben.

La Palma ist komplett vulkanischem Ursprungs. Heute ragen die Vulkane rund 2500m aus dem Meer hinaus, ziehen sich aber weitere 4000 Meter unter dem Meer weiter. Die Insel ist eine der jüngsten von den Kanaren und entstand erst vor rund 2 Millionen Jahren.

Der Vulkan Teneguia im Süden der Insel ist der jüngste. Er entstand erst 1971, wo er ausbrach und seine Lava bis ins Meer reichte. Nahe des Teneguia befindet sich auch der hier abgebildete Vulkan San Antonia, dessen letzte Eruption über zwei Monate im Jahr 1677/78 dauerte.

Die Insel La Palma gilt insgesamt als recht instabil und so befürchten Wissenschaftler, dass ein weiterer Vulkanausbruch dazu führen könnte, dass gewaltige Erdmassen ins Meer rutschen und dort einen Tsunami auslösen, der selbst noch an der amerikanischen Küste verheerende Auswirkungen hätte. Hoffen wir mal es kommt nicht soweit.

Bei dieser Aufnahme habe ich versucht den kleinen grünen Strauch im Vordergrund als Konstrast zum schwarzen leblosen Vulkan hervorzuheben. In der Nachbearbeitung musste ich das Bild deutlich abdunkeln, da sich der Belichtungsmesser der Kamera vom schwarzen Gestein des Vulkans hat irritieren lassen und das Bild deutlich überbelichtet hatte.


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Autor:Jens Koopmann