Frankfurt@50mm – Occupy Frankfurt

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Nachdem ihr alle ein hoffentlich schönes Osterwochenende gehabt habt gibt es heute wieder ein Bild hier im Blog aus der Frankfurt@50mm-Serie. Es handelt sich dabei um ein Motiv, welches erst seit kurzer Zeit in Frankfurt zu finden ist und seinen Ursprung in New York hat – die Occupy-Bewegung. Diese Bewegung wurde im September 2011 in New York ins Leben gerufen und seit 15. Oktober 2011 gibt es sie auch in Deutschland. Occupy ist eine antikapitalistische Bewegung, welche gegen das Monopol der Banken und für einen Ausgleich der Sozialen Ungerechtigkeit ist. Auslöser sind die Bankenpleiten und durch Banken mitverursachten Staatskrisen der letzten Jahre.

Knapp 100 Demonstranten campieren nun seit Oktober vor der EZB in dem sogenannten Antikapitalistischen Sektor und um sie herum sind mindestens genausoviele wenn nicht noch mehr Polizisten. Ein großes Spektakel, welches auch die Touristen anzieht.

Ob man die Bewegung gut findet oder nicht – Occupy ist derzeit Teil dessen, was die Menschen bewegt und gehört für mich zu einem Portrait der Stadt Frankfurt im Jahr 2012 mit dazu.

Zu dem Foto selbst: Mit dem 50mm Objektiv war es schwer die gesamte Szene auf ein Bild zu bekommen, so dass ich mich mit interessanten Ausschnitten begnügen musste. Recht schnell viel mir dabei der Wegweiser zu Occupy auf und ich hatte gesehen, dass bei richtigem Blickwinkel die Euro-Statue im Hintergrund zu sehen ist. Insofern versuchte ich mit dem Bildaufbau den Wegweiser direkt zur Statue führen zu lassen und so eine Verbindung zwischen den beiden herzustellen. Von der erhöhten Position einer Sitzbank gelang mir dann schließlich die gewünschte Aufnahme. Besser wäre es natürlich gewesen, wenn der Baum im Vordergrund nicht da gewesen wäre, aber den konnte ich nicht wegzaubern.


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Kommentare

  • Andrea 10. April 2012 Antworten

    Hallo Jens,
    ich finde der Baum passt gut zu dem Schild, dass auch aus Holz ist. Ausserdem wirkt es so, als würde die Natur auch die Banken „belagern“…
    Viele Grüße,
    Andrea

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Autor:Jens Koopmann