Taunuswanderung zum Großen Feldberg im Taunus

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Anmerkung: Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2007 und wurde jetzt in dieses Blog transferiert!

Spätsommer in Frankfurt und das muss in diesem Jahr doch genutzt werden. Bei gut 25 Grad ging es heute zu einer Wanderung ab in den Taunus. Der Plan: ab Königsstein/Ts. über den kleinen Feldberg hoch zum Großen Feldberg (ca. 880m hoch) und dann über Festung Falkenstein zurück nach Königsstein. Insgesamt gut 17km Fussweg und knapp 600 Höhenmeter galt es zu überwinden, vorrangig in der ersten Tourhälfte.

Mit dabei natürlich meine D7D. Als Objektive durften heute mal meine beiden Minoltas mit, das 28-75 2,8 und das 17-35. Mein Universaltamron 18-250 blieb heute mal daheim.

Los ging es also in Königsstein:


Schon kurz darauf ging es ab in den Wald und in letzterem Stand ich dann auch buchstäblich, denn den angeblichen Wanderweg konnte ich beim besten Willen nicht entdecken. Letztlich ging ich dann einfach frei Schnauze weiter bis ich zufällig (ich meine natürlich wie zu erwarten war 😀 ) wieder auf dem vorgegebenen Weg angekommen war. Ab jetzt ging es denn erstmal nur bergauf bis mir dir Pumpe so richtig ging. Als Flachlandtiroler ist man das einfach nicht gewöhnt. Eine kurze steigungsmäßig Verschnaufpause gab es denn auf dem Kleinen Feldberg, bevor ein letzter kurzer aber steiler Anstieg zum Großen Feldberg anstand. Nach knapp 1:45h habe ich dann die ersten 8km geschafft gehabt und mir einen Pause und was zu trinken gegönnt.

Dann ein kurzer Rundgang auf dem Plateau. Leider war die Sicht nicht so weit heute, so dass ich Frankfurt vom Berg aus nicht sehen konnte. Trotzdem war der Ausblick schön und das Wetter hat sein übriges getan, um die Stimmung auf ein Hoch zu treiben.



Nach einer guten halben Stunde ging es dann weiter, sprich langsam auf den Rückweg. Der Weg führte wieder quer durch den Wald und trotz etwas verwirrender Beschreibungen habe ich es irgendwie geschafft, immer richtig zu laufen und bin dann in Falkenstein angekommen.

Hier ging es dann nochmal ein paar Meter bergauf (mittlerweile hatte ich ja Übung) bis zur alten Festung Falkenstein. Außer einem Turm und Teilen der Außenmauer steht leider nicht mehr viel. Immerhin hat man aber eine schöne Aussicht und diesmal konnte ich sogar Frankfurt in der Ferne erspähen.

Dann ging es noch ab die letzten 2km bis ich wieder beim Auto war.

Der Ausflug war der erste mit diesen beiden Objektiven (obwohl ich sie schon über ein Jahr besitze). Die Bildqualität der beiden Objektive ist auf jedenfall gut, wenn auch im Vergleich zum Tamron 18-250 nicht so dramatische Verbesserungen zu sehen sind. Letztlich führe ich das jedoch auch auf das gute Wetter zurück. Die beiden Objektive sehe ich eher für Situation mit begrenztem Licht, sprich Situationen, in denen die Lichtstärke entscheidend ist.

Die Tour habe ich insgesamt in 4h (inklusive der Pause) geschafft und sie hat sich auf jedenfall gelohnt. Die Bilder habe ich vor allem in RAW gemacht, weil ich im Moment gerade Adobe Lightroom teste und mir so ein besseres Bild von dem Programm machen möchte.


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Autor:Jens Koopmann