Dubai – Das New York Arabiens – Teil 2: Auf ins New York Arabiens

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Selten habe ich innerhalb von 24h einen solchen Kulturschock wahrgenommen…

Nach unseren gemeinsamen 3 Wochen Urlaub in Kenia sollte heute nun meine Woche allein in Dubai beginnen. Davon trennen taten mich noch 6h Flug von Nairobi, welche auch recht schnell vergingen, denn den Großteil der Zeit habe ich versucht, die Augen etwas zu schließen, damit ich den heutigen Tag in Dubai nutzen konnte. Mein Flieger landete dann auch bereits pünktlich um 5:30 Uhr in der Frühe.

Der Flughafen in Dubai ist riesig und wie beim Hinflug dauerte es wieder fast 20min mit dem Bus von unserer Parkposition bis zum Terminal, wo ich dann zur Einreisestelle gegangen bin. Angeblich soll die Einreise mit dem deutschen Pass vollautomatisiert über ein Lesegerät und eine Schleuse funktionieren, doch in der Praxis schien es noch etwas zu hapern, denn auch wenn wir eine separate Schlange bildeten, so wurde doch jeder einzeln durch einen Emirati geprüft.

Danach kam wie immer die spannende Frage, ob das Gepäck den gleichen Flieger wie ich genommen hatte und gemäß der Anzeige hätte es auch schon da sein sollen, doch der große hellblaue Koffer war nirgends zu entdecken. Ich wurde schon langsam nervös. Auf der anderen Seite standen aber auch noch weitere Personen von meinem Flug hier am Band und warteten. Tatsächlich war mein Koffer einer der allerletzten und so konnte ich gut 1h nach der Landung den Flughafen endlich verlassen. Ich habe mir noch schnell etwas Bargeld besorgt und bin dann zur Metro gelaufen. Für den Aufenthalt habe ich mir eine 7-Tageskarte geholt, da ich mir so keine Gedanken machen muss, ob ich Guthaben aufladen muss oder nicht. Diese Karte kostet rund 30 EUR und ist damit sehr preiswert.

Mit der vollautomatischen, fahrerlosen Metro ging es dann in wenigen Minuten vom Airport zur Union-Station, während die Sonne in einem großen roten Ball hinter uns aufging.

An der Union-Station angekommen musste ich mich erstmal orientieren wo mein Hotel für die kommenden Tage ist. Dies war allerdings nicht allzu schwer, denn das Schild „Radisson Blue“ war schon von weitem zu erkennen. Einzig eine große Straße war zu überqueren, wofür ich meinen Koffer die Stufen einer Überführung hochschleppen musste. Dass es nur wenige Meter weiter auch eine Ampel gegeben hätte, hatte ich nicht gesehen – der Koffer war aber auch gaaaar nicht schwer…

Im Hotel war ich dann auch schnell eingechecked, man hatte aber verständlicherweise noch kein Zimmer für mich, immerhin war es erst kurz nach 7. Der Herr an der Rezeption war aber äußerst zuvorkommend und anstatt mich bis 14 Uhr warten zu lassen, was die offizielle Checkin-Zeit ist, ließ er umgehend ein Zimmer vorbereiten in dass ich gut 30min später einziehen konnte.

Das Zimmer ist geräumig und elegant und bietet vom kleinen Balkon einen Blick auf den Dubai Creek. Insgesamt ist das Hotel zwar von außen ein eher unschmucker Bau der 70er/80er Jahre, von innen aber ansprechend. Hier werde ich mich sicher die Woche über wohlfühlen.

Zunächst aber brauchte ich einen Moment Erholung, denn der Flug saß mir noch in den Knochen, also beschloss ich erst am Nachmittag in die Stadt zu fahren und mich bis dahin ein wenig auszuruhen.

Schließlich habe ich dann aber irgendwann meine Kameras zusammengepackt und bin losgezogen, um einen ersten Eindruck der Stadt zu bekommen und meine Tickets für den Burj Khalifa am Montag und Freitag einzusammeln.

Weiter zu Teil 3 – dann auch mit mehr Bildern (in Kürze)
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Autor:Jens Koopmann