Die Skelligs Inseln im Abendlicht

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Eine Hauptattraktionen rund um Valentia Island am Ring of Kerry sind die nahegelegenen Skelligs, drei kleine Inseln rund 12km von der Küste entfernt. Die Skelligs bestehen aus zwei „größeren“ Inseln: Skellig Michael und Little Skellig. Daneben ragt noch ein kleiner Felsen neben ihnen aus dem Wasser.

Little Skellig ist insbesondere ein kleines Vogelparadies. Hier lebt eine der größten Basstölpelkolonien überhaupt und manchmal lassen sich auch Pagageientaucher blicken.

Skellig Michel ist dagegen lange Zeit bewohnt gewesen! Rund 600 Jahre zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert lebten hier Mönche auf der kargen Insel. An dem 218m hohen Felsen haben sie ein Kloster errichtet, dessen Überbleibsel bis heute besichtigt werden können und seit einigen Jahren zum Unesco Weltkulturerbe zählen. Das die Mönche die Insel verlassen haben, lag an dem doch strengen Klima draußen auf dem Ozean. Bei Stürmen und Wind ist es hier nicht immer gemütlich. Dennoch behielten die Mönche noch einige hundert Jahre ihren verlassenen Besitz, bis er in private Hände fiel und im 9. Jahrhundert von der Dubliner Hafengesellschaft gekauft wurde, um 2 Leuchttürme zu errichten.

Noch heute fliegt der Leuchtturmwärter vom Festland mit dem Helikopter auf die Insel.

Die hier gezeigte Aufnahme entstand im Abendlicht vom Strand in St. Finians Bay. Es gab leider keinen schönen Sonnenuntergang und so mussten wir uns mit etwas Röte am Horizont zufrieden geben.

In der Bearbeitung habe ich zunächst mit einem Radialverlauf die röte am Horizont etwas besser herausgearbeitet, denn der Weißabgleich der Kamera hat das Bild zu kalt dargestellt. Mit einem Verlaufsfilter habe ich dann den oberen Himmelsteil noch etwas abgedunkelt. Zusätzlich habe ich die Schatten etwas aufgehellt, um auch dem Felsen im Vordergrund wieder mehr Zeichnung zu geben und habe bei dem Felsen auch die Weißabgleich etwas wärmer gestaltet.
Um den Blick auf das Bildzentrum zu richten habe ich noch eine leichte Vignettierung eingefügt. Schließlich habe ich zum Schluss die Aufnahme im Format 16:9 beschnitten, da dies das Foto auf die wesentlichen Elemente beschränkt und den Panoramacharakter unterstreicht.


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Autor:Jens Koopmann