In der Vergangenheit schwelgen auf der Karlsbrücke in Prag

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Prag ist ohne Zweifel eine der schönsten Hauptstädte in Europa und der ganzen Welt und zu Ihren markantesten Punkten gehört auf jedenfall die Karlsbrücke, welche nicht nur durch ihre vielen Statuen glänzt sondern auch durch ihre schönen Ausblicke auf die Prager Altstadt. Erst 1870 erhielt sie ihren heutigen Namen, der auf den Herrscher während des Baubeginns 1357 – Kaiser Karl IV. – zurückgeht.

Das Vorbild der Steinbogenbrücke steht heute noch in Regensburg mit der Steinernen Brücke, welche rund 200 Jahre zuvor errichtet wurde und welche bei weitem nicht so schmuckvoll ist. Der Schmuck in Form von 30 Statuen kam allerdings auch in Prag erst später hinzu, im Wesentlichen im 18. und 19. Jahrhundert.

Diese Aufnahme entstand 2005, als ich meinen ersten Kurzurlaub im November mit meiner neuen und ersten digitalen Spiegelreflexkamera, der Minolta D7D unternommen hatte. Bei recht trübem Wetter war es nicht immer leicht die Motive schön in Szene zu setzen. Bei dieser Aufnahme hier gefiel mir der Leierkastenmann, welcher der Brücke ein wenig das Flair aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts gibt. Daher habe ich das Bild auch in Schwarz-Weiss umgewandelt und dann im Duotone-Verfahren eingefärbt. Zum Schluss habe ich noch etwas rauschen hinzugefügt, um damit auch nochmal den Eindruck einer alten Aufnahme zu verstärken.

 

 


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Autor:Jens Koopmann