Blicke hinauf und finde das Licht

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In Trier lässt sich längst vergangene Geschichte noch immer lebendig erleben, sei es an der Porta Nigra, der Konstantin Basilika oder aber im Trier Dom, welcher hier mit einem Blick aus der Apsis zu sehen ist. Der Trierer Dom ist die älteste Kirche nördlich der Alpen und ist bereits seit fast 1700 Jahren eine mächtige Kirche und bis heute Sitz des Trierer Bischhofs. Früher gab es sogar noch einen Trierer Erzbischof, zu dessen Einflussgebiet dann auch noch Luxemburg gehörte.

Das heute Fontportal der Kirche ist der Westbau mit seiner Chorapsis. Es entstand aber erst, als die Kirche schon 700 Jahre alt war unter Erzbischof Poppo von Babenberg welcher aus dem Bistum Bamberg nach Trier kam. Zur Zeit Poppos lebte auch der Mönch Simeon in Trier, welcher sich in den Simeonsstift (heute Stadtmuseum) einmauern hat lassen und nach seinem Tod heilig gesprochen wurde. Poppo unternahm mit Simeon eine Pilgerreise und kümmerte sich um den Einsiedlermönch.

Das Foto für diesen Beitrag habe ich 2011 aufgenommen. Ich habe hierfür ein Ultraweitwinkelobjektiv genutzt. Um die gewünschte Perspektive zu erreichen, war ich relativ nahe an das Kreuz von hinten herangegangen und habe die Kamera nach oben gerichtet, so dass die beiden links und rechts stehenden Statuen mit ins Bild kamen und für einen interessanten Vordergrund sorgten. In der Nachbearbeitung habe ich die Perspektive korrigiert, um das Bild symmetrisch zu gestalten. Gleichzeitig habe ich den Bereich um die Kreuzspitze etwas aufgehellt und wärmer vom Weißabgleich gestaltet, als den Rest des Bildes. Daneben habe ich die Kontraste erhöht, um dem Foto mehr Ausdruck zu verleihen.


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Kommentare

  • jochen@bake24.de 25. Februar 2014 Antworten

    Das Foto gefällt mir richtig gut. Ein Ultraweitwinkel für meine D800 fehlt mich noch. Das Foto regt mich aber auch an selbst mal in die Kirche zu gehen und das auszuprobieren.

    Gruß
    Jochen

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Autor:Jens Koopmann