Alle (Pfauen-)Augen auf mich gerichtet

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Einen Pfau zu sehen ist ja nichts allzu besonderes. Fast jeder Zoo oder botanische Garten hat Pfauen herumlaufen. Das sie sich allerdings von ihrer schönsten Seite zeigen, sprich wenn der männliche Pfau (der Hahn) die Schleppe aufstellt und zu einem Rad öffnet, ist dann schon eher selten. Ich hatte dieses Glück bislang nur einmal und zwar im vergangenen Jahr, als wir in Florida in St. Augustine waren. Hier gab es viele Pfauen, darunter auch einige weisse und nacheinander schlug einer nach dem anderen sein Rad auf. Wir kamen auch recht nah bis auf weniger als einen Meter an sie heran und so war dies natürlich eine tolle Fotogelegenheit.

Ursprünglich stammt der Pfau aus Indien, ist aber schon seit mehr als 4000 Jahren auch in Europa zu finden. Man mag es kaum glauben, aber seine nähesten Verwandten hier sind die Hühner. Früher hat man Pfauenfleisch sogar gegessen. In seiner Heimat Indien ist der Pfau bis heute das Nationaltier und aufgrund seiner Schönheit ranken sich auch viele Mythen um den Vogel. A propos Vogel: fliegen kann der Pfau auch, obwohl man es selten zu Gesicht bekommt und wenn er fliegt, fliegt er auch nur kurz auf den nächsten Baum.

Bei dieser Aufnahme stand ich sehr nah beim dem Pfau. Er stand mir quasi gegenüber und ich habe mit der Kamera stark hineingezoomt, um das Bild auf die Pfauenaugen und den Kopf zu reduzieren. Um die Symmetrie zu vervollständigen, habe ich das Bild dann am PC noch leicht beschnitten. Ansonsten habe ich lediglich beim Kopf die Klarheit etwas angehoben und insgesamt die Farbdynamik verbessert.


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Autor:Jens Koopmann