33 – Kathedrale und Magie

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Die Sagrada Familia in Barcelona ist nicht nur eine unglaubliche Sehenswürdigkeit, sondern de facto auch ein unendlich großes Suchbild und Rätsel, denn in jeder Ecke gibt es neue Dinge zu entdecken, die Anpielungen auf christliche Ereignisse sind.

Eines dieser Rätsel ist ein Zahlenquadrat an der Passionsfassade der Kirche. Es handelt sich dabei nicht um zufällige Zahlen, sondern um ein magischen Quadrat. Magisch heißen diese Quadrate deshalb, weil die Summe jeder Zeile, Spalte und Diagonale immer identisch ist. In diesem Fall ergibt sie immer 33. Diese Zahl ergibt sich auch, wenn man die vier Eckzahlen addiert, oder die vier Zahlen in der Mitte, oder jeden der vier Quadranten im Quadrat. Die Zahl 33 wurde dabei bewusst gewählt vom Künstler Josep Maria Subirach, schließlich war dies das Alter Jesus Christus. Die Passionsfassade widmet sich der Kreuzigung und der Wiederauferstehung von Jesus.

Zudem kommen in diesem magischen Quadrat genau 2 Zahlen doppelt vor, was untypisch ist. Es ist die 10 und die 14. Dies könnte eine Anspielung auf die Bibel sein, in Johannes 10, 14 heißt es: Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.

Magische Quadrate gibt es schon seit dem alten China und das bekannteste ist wohl das von Albrecht Dürer aus seinem Kupferstich Melencolia I.


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Autor:Jens Koopmann